Neues Hilfsangebot für Schwangere

Neue Hebammen-Hotline in München startet jetzt

Westend: In München eine Hebamme zu finden ist schwierig. Jetzt starten die Stadt eine neue Hotline, mit der Schwangere dabei unterstützt werden.

Hilfe beim Stillen, Tipps zum Umgang mit dem neugeborenen Baby und Beistand im Wochenbett: Viele Eltern sind froh, wenn sie beim Start in ein neues Leben mit ihrem Baby Unterstützung von einer Hebamme bekommen. Doch: Viele Familien haben in München Probleme, überhaupt eine Hebamme zu finden.

Das Referat für Gesundheit und Umwelt startet deshalb gemeinsam mit dem Geburtshaus im Westend eine Hebammen-Hotline. Münchnerinnen, denen es nicht gelungen ist, bis kurz vor der Geburt eine Hebamme zu finden, können sich bei der Hotline melden. Sie bekommen  Unterstützung bei der Suche nach einer Hebamme zur Vor- und Nachsorge. Gegebenenfalls weisen die Hotline-Mitarbeiter auch auf Alternativen wie die offenen Hebammensprechstunden oder die Angebote der Stillberaterinnen hin.

„Die neue Hebammen-Hotline ist ein weiterer Baustein der Stadt im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Situation rund um die Geburt ein Stück weit zu entspannen", erklärt Gesundheitsreferentin Stephanie Jacobs. Sie rät Schwangeren, sich möglichst frühzeitig um eine Hebamme zu kümmern. Hilfreich ist dabei auch die Internetseite www.hebammensuche.bayern.de.

Wer auf regulärem Weg keine Hebamme findet, kann  sich ab sofort auf die Hotline wenden. Diese ist montags, dienstags, donnerstags und freitags von 8.30 bis 10.30 Uh sowie mittwochs von 16 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar unter der Rufnummer 12 19 12 04. Außerdem kann man sich per E-Mail an info@hebammen-hotline-muenchen.de an die Berater wenden. Die Hotline ist kostenlos und vertraulich.

cla

Rubriklistenbild: © dpa

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