Echingerin war auf dem Weg nach Hause

In der S-Bahn: Münchnerin von Rottweiler blutig gebissen

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Ob er wohl dachte, er kriegt was zu Essen? Ein Rottweiler biss mitten in der fahrenden S-Bahn eine Münchnerin in den Unterarm.

Ludwigsvorstadt - In der S-Bahn wurde eine 34-Jährige durch einen Rottweiler verletzt

Da steigt man nichtsahnend in die S-Bahn ein, will nach Hause fahren und dann das: Am Montag, 23. April gegen 11:15 Uhr stieg eine 34-jährige Frau aus Eching an der S-Bahn Haltestelle Hackerbrücke in eine S1 Richtung Flughafen ein. Sie setzte sich neben einen 47-jährigen Münchner, der seinen Hund, einen Rottweiler an der Leine dabei hatte. Der Hund trug laut Bundespolizei trotz der vorgeschriebenen Richtlinien der Deutschen Bahn keinen Maulkorb in der S-Bahn.

Als die Frau ihre rechte Hand wenig später unabsichtlich Richtung Hund bewegte, biss der Rottweiler die Echingerin auf einmal mit voller Wucht in den Unterarm. Ob ihn die Bewegung gereizt hat oder etwas anderes, ist unklar. Die Frau blutete stark aus der Wunde und wurde durch einen Rettungswagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Eine Streife der Bundespolizei nahm den Sachverhalt auf und leitete gegen den Münchner ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein und informierte das Kreisverwaltungsreferat (KVR) München, die bei Hundebissen Wesentests mit Hunden durchführen. 

Nach Angaben des KVR hat der Rottweiler den Wesenstest bestanden, der ihn von der Maulkorbpflicht befreit, wegen des Verstoßes der DB-Richtlinien (alle Hunde über einem Stockmaß von 40cm haben einen Maulkorb zu tragen) muss sich der Halter aber nun verantworten. 

Weitere Informationen über gefährliche Hunde und die bayerische Kampfhundeverordnung gibt es auf den Seiten des Münchner KVR.

jl

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