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Namensschilder für Münchner Stationen?

U-Bahn: Stationen von der Oberfläche nicht erkennbar – leuchtende Angaben gefordert

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Erscheint erst wenige Meter vor dem eigentlichen Eingang im Blickfeld: die Stationsangabe.

Stiften die Münchner U-Bahn-Zugänge Verwirrung? Ja, denkt Bilal Bunyadzade und fordert deshalb, die Eingänge mit Stationsnamen-Tafeln zu versehen. Was Bezirksausschuss und MVG dazu sagen...

Westend – Mehr als 20 Jahre ist es her, dass Bilal Bunyadzade nach München kam. „Schon damals habe ich mich gefragt, warum es an der Oberfläche keine Schilder gibt, auf denen der Name der jeweiligen U-Bahnstation steht“, so der Ingenieur. 

Bilal Bunyadzade wünscht sich leuchtende Stationsangaben für die Münchner U-Bahnhöfe.

Heute kennt sich Bunyadzade zwar aus – doch weil ihn das Thema nicht losgelassen hat, ist er nun beim Bezirksausschuss vorstellig geworden und hat dort seine Idee samt Entwürfen präsentiert.

„Ich war schon in der ganzen Welt unterwegs. In vielen großen Städten ist es üblich, dass die Namen der jeweiligen Station oben am Eingang stehen“, erklärt Bunyadzade. „Das wäre hilfreich für Touristen, Neumünchner aber auch Alteingesessene.“ Die Schilder könnten außerdem mit Solarenergie nachts zum Leuchten gebracht werden – jede Linie mit einer eigenen Farbe. 

Für den Bahnhof Schwanthalerhöhe hat Bilal Bunyadzade einen Entwurf skizziert.

Im BA erhielt der Vorschlag viel Zuspruch. Daniel Günthör (Grüne) bemerkte, dass selbst Münchner oftmals nicht wissen, wo sie sich befinden. Die Lokalpolitiker einigten sich darauf, der Verwaltung die beiden Stationen im Viertel als Pilotprojekt vorzuschlagen.

Für die MVG ist die Idee nicht neu. Sprecher Matthias Korte erklärt: „Der Mehrwert hält sich aus unserer Sicht in Grenzen. Wer die U-Bahn nutzen will, sucht ja in der Regel nicht einen bestimmten U-Bahnhof, sondern nutzt den nächst gelegenen. Für ein stadtweites Austauschprogramm für 100 U-Bahnhöfe, jeweils mit mehreren Aufgängen, wäre abgesehen von der zweifelhaften Notwendigkeit auch keine Finanzierung vorhanden.“ 

Angesichts des „millionenschweren Finanzbedarfs für Erhaltungsinvestitionen in das Münchner U-Bahnsystem“ seien seitens der SWM beziehungsweise MVG andere Prioritäten zu setzen.

Daniela Borsutzky

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