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Sprachrohr der Arbeiterbewegung

August-Kühn-Verein bringt Neuauflage der „Westendgeschichten“ heraus

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Alexandra Grimm ist die Vorsitzende des Vereins.

Dieses Buch lässt Viertelgeschichte wieder aufleben: Mit der Neuherausgabe der „Westendgeschichten“ sollen möglichst viele Leute erreicht werden – auch neu zugezogene Westendler.

Westend – Vermutlich wird es die Geschichte über den Waschmaschinen-Vertreter, die Alexandra Grimm vorlesen wird. Anlässlich der Neuherausgabe der „Westendgeschichten“ findet am kommenden Freitag eine Lesung statt. 

„Der Protagonist in dieser Szene fängt an, darüber nachzudenken, dass er andere Leute zu seinem Vorteil reinlegt“, erzählt Grimm. Es werde in dieser Episode sehr gut aufgezeigt, wie das kapitalistische System funktioniert.

Zusammen mit dem Verlag „Das freie Buch“ bringt der Verein eine Neuauflage von August Kühns (1936-1996) erstem längeren erzählenden Werk heraus´.

Alexandra Grimm ist die Vorsitzende des „August-Kühn-Vereins für die Förderung der Münchner Arbeiterkultur und der Stadtteilkultur im Westend“, der seinen Sitz im Haus mit der Roten Fahne hat. Zusammen mit dem ebenfalls dort angesiedelten Verlag „Das freie Buch“ bringt der Verein nun eine Neuauflage von August Kühns (1936-1996) erstem längeren erzählenden Werk heraus. 

„Kühn war sozusagen das Sprachrohr der Arbeiterbewegung. Das Buch war bestimmt seit 20 Jahren vergriffen“, meint Grimm.

Auch mit Unterstützung vom BA und dessen Druckkostenzuschuss von knapp 1000 Euro, will der Verein nun 1000 Exemplare zu je 10 Euro auf den Markt bringen. „Die Arbeiter um 1972 haben versucht, sich ein besseres Leben zu schaffen. Die Geschichten von damals leben wieder auf, man kann Parallelen ziehen“, erklärt Grimm.

 Ihr Ziel sei es, mit der Neuauflage möglichst viele Leute zu erreichen – auch neu zugezogene Westendler. „Damit die Menschen auch einen Bezug zu ihrem Viertel haben und nicht nur dort schlafen.“

Daniela Borsutzky

Alexandra Grimm liest am Freitag, 26. Juli, aus August Kühns „Westendgeschichten“. Beginn der Lesung im Haus mit der Roten Fahne, Tulbeckstraße 4f, ist um 18 Uhr.

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