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Bierpreis steigt erneut

Wiesn 2019: So viel kostet die Mass auf dem Oktoberfest

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Bayerisches Kulturgut: So viel kostet die Wiesn-Mass in diesem Jahr.

Woran denkt man, wenn man an das Oktoberfest denkt? Klar! An Bier. Auch heuer wird der Liter des flüssigen Goldes wieder teurer. Die genauen Preise finden Sie hier.

München – Nur noch 84 Tage, dann wird wieder auf dem größten Volksfest der Welt gefeiert. Wiesn-Fans können sich ab heute auf die Kosten für ihren Ausflug einstellen, denn gerade wurden die Bierpreise für 2019 bekanntgegeben.

Laut Referat für Arbeit und Wirtschaft wird eine Mass Festbier zwischen 10,80 Euro und 11,80 Euro kosten, durchschnittlich 3,11 Prozent mehr als im Vorjahr.  Zum Vergleich: 2018 reichte die Preisspanne von 10,70 Euro bis 11,50 Euro. 

Und auch die Durchschnittspreise für die alkoholfreien Getränke nehmen heuer etwas zu. So werden für den Liter Tafelwasser 8,87 Euro (Vorjahr 8,72 Euro), den Liter Spezi 10,01 Euro (Vorjahr 9,80 Euro) und den Liter Limonade 9,56 Euro (Vorjahr 9,27 Euro) fällig. 

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So begründen die Wiesn-Wirte den Preisanstieg

Die Preissteigerung für die Mass Festbier kommt – wie die Wiesn-Wirte in einer persönlichen Stellungnahme erklären – nicht von Ungefähr. Peter Inselkammer, Wirt des Armbrustschützenzelts, spricht diesbezüglich von „einem erträglichen Maß“. Im Schnitt läge man bei moderaten 32 Cent pro Liter. 

Für Christian Schottenhamel spielt hierbei besonders der Nachhaltigkeitsaspekt eine Rolle: „Wir sind überzeugt, dass wir für ein so großes Volksfest wie die Wiesn in Sachen Nachhaltigkeit immer besser werden müssen.“ Auch wenn man in den letzten Jahren schon einiges erreciht habe, bliebe nach wie vor „ ein gutes Stück des Weges zu gehen“. Hierfür gebe man gerne ein wenig mehr Geld aus. „Ein kleinerer Teil davon schlägt sich leider auch im Bierpreis nieder“, erklärt Schottenhamel.

Doch auch weitere Aspekte beeinflussen den Preis für die Mass Festbier.

Das sind die fünf wichtigsten Kostenfaktoren

  1. Auch in diesem Jahr sind die Kosten für den Wiesnaufbau wieder gestiegen. Schottenhamel und Inselkammer: „Jeder Münchner und Bayer, der einen Handwerker braucht, kennt das: Gutes Handwerk kostet heutzutage aufgrund der gestiegenen Nachfrage einfach mehr Geld.“
  2. Man setze heuer auf einen Mehranteil regionaler Produkte sowie auf  mehr biologische Qualität. Nachhaltig produzierte Nahrung sei hochpreisiger, weswegen sich auch ein Teil dieser Einkäufe auf den Bierpreis auswirkt.
  3. Beim Thema nachhaltige Energie bekleiden die großen Wiesnzelte eine Vorreiter-Rolle: „Hier wird mit Ökostrom der Münchner Stadtwerke gearbeitet. Auch der kostet mehr“, erklären Schottenhamel und Inselkammer.
  4. „Die Brauereien haben für ihren Gerstensaft heuer mehr verlangt. Die Einkaufspreise sind um circa 5 bis 8 Prozent gestiegen“, schreiben die Wiesn-Wirte. Laut der Brauereiwirtschaft könne man diese Steigerung auf höhere Rohstoffpreise bei Gerste und Hopfen zurückführen.
  5. Ein weiterer Faktor bezieht sich auf die Personalkosten: Zwischen drei und fünf Prozent habe man den Lohn erhöht. „Das haben sich unsere Mitarbeiter durch ihren unermüdlichen Einsatz auch redlich verdient“, so Schottenhamel und Inselkammer.

Hätten Sie's gewusst?

Die Getränkepreise werden nicht von der Stadt festgelegt. Als offizieller Veranstalter des Oktoberfests sieht sich München jedoch in der Pflicht, die von den Gastronomen genannten Preise auf ihre Angemessenheit zu prüfen. Dazu wird ein Vergleich mit den Preisen der gastronomischen Großbetriebe im Stadtgebiet vorgenommen. 

Diese Preise liegen beim Bier aktuell zwischen 5,60 Euro und 10,40 Euro pro Liter Export.

reb / Quelle: Referat für Arbeit und Wirtschaft

Eine große Auswahl aktueller Lokalnachrichten finden Sie in unserer Übersicht.

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