Ganz schön Schmuck

Welche Accessoires zur Tracht? – Expertin erklärt, worauf es ankommt

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Christiane Scharrer-Sieb ist Schmuckexpertin und steht Hallo mit Rat und Tat zur Seite.

„Trachtenschmuck ist zeitlos“, sagt Christiane Scharrer-Sieb. Diese Dame hat einen Blick für Details und verrät in Hallo, mit welchen Kniffen das Outfit zum Hingucker wird.

Theresienwiese – Ein hübsches, hochwertiges Dirndl und dazu eine billige Kette mit Plastiksteinen – da blutet Christiane Scharrer-Sieb (www.halsbandaffaire.de) das Herz. Die Kunsthistorikerin ist Inhaberin eines Schmuckladens in Schwabing und kennt sich mit Trachtenschmuck bestens aus.

„Früher wurde durch die vom Herrscher erlassene Standesordnung geregelt, wer welche Kleidung tragen darf und auch welchen Schmuck“, erklärt Scharrer-Sieb. „Mit der Französischen Revolution fiel diese Standesordnung weg – jetzt durfte man tragen, was man will.“

Mit gutem Auge und viel Liebe zum Detail: Trachtenschmuck ist nicht gleich Trachtenschmuck.

Die Kropfkette beispielsweise, ein beliebtes Accessoire zum Dirndl, kommt ursprünglich aus dem Adels-Bereich. „Je mehr Reihen aus sogenannten Erbsketten das Schmuckstück hatte, desto wohlhabender war die Trägerin.“ Bei einer Kropfkette ist die Schließe zugleich das Zierteil: „So etwas muss eng anliegen – das hält nicht jede Frau aus.“

Alternativ passen aber auch Colliers. Diese lassen sich auch über hochgeschlossenen Blusen tragen, wie es mittlerweile wieder modern ist. „Schmuckstücke ohne Stein passen natürlich zu vielem. Aber auch Granat, ein dunkelroter Stein, der oft in historischem Trachtenschmuck verarbeitet ist, ist sehr kompatibel,“ verrät Scharrer-Sieb. Was ebenfalls mit vielem harmoniert, sind Perlen. Für den Kauf eines geeigneten Schmuckstücks empfiehlt Scharrer-Sieb, im jeweiligen Outfit zum Aussuchen zu kommen.

Auch für Herren gibt es Schmuck – am beliebtesten ist wohl das Charivari, das vor den Latz der Lederhose gehängt wird. „Es hat sich aus der Uhrkette entwickelt und wurde zur Sammelkette mit Trophäen. „Aber es war auch apotropäisch, das bedeutet Unheil abwehrend. Die Anhänger haben den Träger beschützt“, weiß Scharrer-Sieb. Heute gilt: „Je beleibter der Herr, desto größer und üppiger sollte auch das Charivari ausfallen.“

Für Scharrer-Sieb ist das Tragen von echtem Schmuck eine Frage des Gefühls – Understatement eben: „Ich würde mich auch nicht wohl fühlen, wenn ich mit einer gefälschten Designer-Tasche herumlaufe“, so die Expertin. Eine Investition lohnt sich ihrer Meinung nach: „Trachtenschmuck ist zeitlos. Man kann mit etwas Kleinem anfangen und peu à peu kombinieren. Die Dekore kommen nie aus der Mode.“

Daniela Borsutzky

Überall glänzen

Erst die richtigen Accessoires geben einem schönen Dirndl den letzten Schliff: Dirndlketten, Kropf-Bänder, Trachten-Ohrringe, Hüte, Taschen und Tücher: Die Accessoires von Alpenflüstern (www.alpenfluestern.de) verbinden gekonnt Tradition und Moderne. Damit glänzt man nicht nur auf der Wiesn – auch fern von der Heimat lässt sich jedes Outfit mit einzigartigem Style aufpeppen! 

Verlosung

Nur eines von zahleichen wunderschönen Stücken, die man beim Schmuckaustatter „Alpenflüstern“ erwerben kann.

Wir verlosen vier Pakete mit verschiedenen Trachten-Accessoires. 
Teilnahmeschluss ist am 15. September.

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