Gegen Diskriminierung

Zeichen für Toleranz: Regenbogen-Fahnen wehen an der Wiesn

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v.l.n.r.: Günther Kaiser, Leiter Wiesnbauhof, Jörg Garstka Vorstand Sub e.V., Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft , Dr. Kai Kundrath Geschäftsführer Sub e.V.

Mit den Regenbogen-Flaggen will die Stadt München eine Botschaft nach Außen tragen und heute ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit setzen...

Theresienwiese – Heute wehen Regenbogen-Fahnen an zwei Masten an Eingang zur Wiesn. Die Flaggen mit den Farben des Regenbogens gelten weltweit als Zeichen für Toleranz, Respekt und Vielfalt. 

Nicht zuletzt deshalb sind sie zu den Leitsymbolen des Christopher-Street-Days geworden und stehen für den Kampf der LGBTI*- Community gegen Diskriminierung. 

Wirtschaftsreferent und Wiesn-Chef Clemens Baumgärtner reagiert mit der Beflaggung auf Artikel von zwei Münchner Zeitungen, die von einem homophob motivierten Angriff auf zwei junge Männer berichteten. 

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte vorige Woche eine zehn- bis fünfzehnköpfige Besuchergruppe vier junge Männer verbal massiv beleidigt. Als einer der Angegriffenen auf die Gruppe zuging und sie zur Rede stellte, schlugen mehrere Männer aus der größeren Gruppe zu. Ein 22-Jähriger und ein 23-Jähriger wurden verletzt.

Aufgrund der Berichterstattung herrscht in der Community Unsicherheit darüber, wie sicher der Besuch der Münchner Wiesn für sie ist. 

Clemens Baumgärtner: „Die Wiesn steht wie kaum ein Ereignis sonst für Münchens Motto „leben und leben lassen“. Gewalt gegen Menschen, die sich nicht am Mainstream orientieren, darf auf unserer Wiesn keinen Platz haben. Wer die Wiesn kennt, weiß, dass jeder dort ungestört feiern kann. Zwei sich küssende Männer oder händchenhaltende Frauen sind dort völlige Normalität. Toleranz ist eine wesentlichen Maßeinheit für die Friedlichkeit der Wiesn.“

Quelle: RAW/dpa/jh

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