Bekannte Masche

Tausende Euro Schaden: Die miese Masche des Kofferdiebs am Hauptbahnhof

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Kofferdieb am Münchner Hauptbahnhof erwischt

Am Montag wurde ein Kofferdieb am Hauptbahnhof festgenommen – 21-Jähriger war mit bekannter Masche sehr erfolgreich 

München – Ein 21-Jähriger, dem Montagmorgen im Hauptbahnhof München zahlreiche Diebstähle angelastet wurden, konnte von Bundespolizisten nach Videoauswertungen kurz nach den Taten festgenommen werden. Bei den bisher bundesweit angezeigten Diebstählen dürfte ein Schaden von mehreren tausend Euro entstanden sein.

Alle Betroffenen hatten im Zeitraum von 5 bis 7 Uhr ihr Reisegepäck im Zug abgestellt, das in einem kurzen, unbeaufsichtigten Moment entwendet worden war. In allen Fällen nutzten der oder die Täter die Einstiegsphase und den Moment kurz vor Abfahrt der Züge.

Sie durchstreiften die Züge und nahmen das Reisegepäck an sich um damit an der nächsten Türe den Zug schnellstmöglich zu verlassen. Ein altbekannter Trick vor dem die Bundespolizei auch diesmal wieder warnt: Lassen Sie ihr Gepäck bitte nie unbeaufsichtigt!

 Im vorgeschilderten Fall konnte – vor allem Dank der sofortigen Meldung – der Täter erkannt und schnell festgenommen werden. 

Täter war bereits polizeibekannt

Der 21-jährige Deutsche aus Neumarkt Sankt Veit, gegen den bereits im Juni 2019 im Hauptbahnhof in München wegen Diebstahls ermittelt wurde, wird nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I heute wegen gewerbsmäßigen Diebstahl dem Haftrichter vorgeführt. Ob er allein handelte oder mit einem Mittäter unterwegs war, ist ebenso Gegenstand der Ermittlungen wie die Feststellung der Schadenshöhe und ob er für alle bisher angezeigten Diebstähle verantwortlich ist. 

Reisende, die am Morgen des 2. September 2019 in der Zeit von 5 bis 7 Uhr am Hauptbahnhof in München, am Querbahnsteig, an den Bahnsteigen 11 bis 26 oder auch in abfahrbereiten Zügen bestohlen worden sind, und noch keine Anzeige getätigt haben, werden gebeten, sich schnellstmöglich bei der Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer 089/515550-111 zu melden.

Quelle: Bundespolizei/jh

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