Marodes Gewerkschaftshaus

Gewerkschaft zieht um – Ausweichquartier im Münchner Osten

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1956 wurde das Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstraße 64 gebaut, die Jahrzehnte haben Spuren hinterlassen. Demnächst wird es abgerissen.

Da das alte Gewerkschaftshaus des Deutschen Gewerkschaftsbundes abgerissen wird, muss die Münchner Sektion vorübergehend umziehen...

Ludwigsvorstadt – Das marode Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstraße 64 soll abgerissen und an gleicher Stelle neu aufgebaut werden (Hallo berichtete). Daher zieht die Münchner Sektion des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DBG) vorübergehend um. 

„Der Großteil der Beschäftigten wird voraussichtlich ab November in einem Gebäudekomplex in der Neumarkter Straße 18 bis 22 in Berg am Laim untergebracht“, sagt Herbert Hartinger, Sprecher der DGB Bayern. 

Eine Ausnahme stelle die IG Metall München dar. Diese hat bereits im Oktober vergangenen Jahres ihr Ausweichquartier in der Werinherstraße 79 in Giesing bezogen. Dort ist seit Juli auch die Bezirksleitung der IG Metall untergebracht.

Herbert Hartinger, Sprecher der DGB Bayern.

Die Treuhandverwaltung IGEMET hat Ende 2018 gemeinsam mit der Vermögensverwaltungs- und Treuhand- Gesellschaft VTG des DGB die M 64 GmbH gegründet, die das Gewerkschaftshaus neu entwickeln soll. Nach dem Abriss sollen oberirdisch etwa 20 000 Quadratmeter Grundfläche und eine Tiefgarage gebaut werden. 

Laut Hartinger wird die M64 GmbH voraussichtlich im Laufe des Jahres den Bauantrag stellen. Wann mit dem Abriss des Altbestandes begonnen wird, sei noch offen. 

dbo

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