Qualitätswiesn

Feiern auf hohem Niveau – die Zahlen zur Halbzeit

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Münchner Oktoberfest zur Halbzeit.

Die Hälfte ist schon vorbei, aber immerhin steht die zweite Hälfte noch an. Wie es bisher  auf der Wiesn zuging, was alles verloren wurde und wie viele Ochsen schon gegessen wurden....

München – Das 186. Oktoberfest erwies sich bis zur Halbzeit wettertechnisch weitgehend stabil, fast sommerlich. Einheimische flanierten gut gelaunt über das Festgelände und erlebten ihre Wiesn in vollen Zügen:

Qualität statt Quantität! Neben einem Zeltbesuch wurden die neuen Fahrgeschäfte ebenso ausprobiert wie die Klassiker in der Schaustellerstraße und auf der Oidn Wiesn. 

Ein Zwischenstopp am Kaffeestandl weckte die Geister, bevor weiter „strawanzt“ wurde.

Die Wiesn erweist sich bisher als „Wohlfühlwiesn“, auf der alle Generationen gemeinsam ihren Spaß haben.

Gemeinsam feierten die Münchnerinnen und Münchner auch - nach Aussagen der Wiesn-Post und der Münzzählerei „Securicoin“ - mit Gästen aus Australien, China, Kanada, Japan, USA, dem europäischen Ausland wie zum Beispiel Großbritannien, Italien, Österreich, Norwegen und der Schweiz.

Nach Schätzung der Festleitung kamen wie im letzten Jahr 3,3 Millionen Gäste auf die Theresienwiese. Davon wurden auf der Oidn Wiesn 250.000Besucher gezählt (2018: 240.000).

Insgesamt sind Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit dem bisherigen Verlauf der Wiesn sehr zufrieden.

Essen & Trinken

Der Trend geht weiter zu qualitätvollem Genuss. Die Nachfrage nach regionalen Produkten ist gestiegen. Auch auf der Mittagswiesn lassen sich immer mehr Gäste kulinarisch verwöhnen. 

Für „saustark“ halten viele Vegetarier und Veganer das mittlerweile große und abwechslungsreiche Angebot an Speisen ohne Fleisch.

In der Ochsenbraterei wurden 72 Ochsen (2018: 70) verspeist. Die Kalbsbraterei meldet den Verzehr von 25 Kälbern (2018: 29 Kälber).

Die süßen Klassiker von Zuckerwatte über gebrannte Mandeln bis zu Schokofrüchten sind nach wie vor begehrt.

Die Wirte vermelden einen stabilen Bierkonsum im Vergleich zum Vorjahr.

Die Schaustellerei

Beim Bummeln über die Schaustellerstraße entdecken die Wiesngäste wieder neu die Vielfalt und große Auswahl an Volksfestattraktionen.

Historische Fahrgeschäfte werden ebenso fleißig ausprobiert wie die Hightech-Neuheiten. Durch den vermehrten Besuch von Familien mit

Kindern waren familientaugliche Fahrgeschäfte gut ausgelastet. Kegeln ist „in“ – die neue historische Kegelbahn ist eine der Attraktionen auf der Oidn Wiesn.

Souvenir, Souvenir

Das aktuelle Wiesn-Plakatmotiv findet insbesondere auf schicken schwarzen T-Shirts großen Anklang. Blumengeschmückte Haarreifen sind en vogue, Kühlschrankmagneten und Pins immer noch voll im Trend.

Bei Kindern sind süße Lebkuchen-Lamas und laufende Lama-Luftballons der Renner.

Der Wiesn-Hit

Fehlanzeige. Die bewährten und bekannten Wiesnhits der letzten Jahre haben immer noch ihre Fans. Unübertroffen: „Ein Prosit der Gemütlichkeit!“. Hitverdächtig in jedem Fall ist das hochkarätige Musikprogramm auf der Oidn Wiesn, ob bodenständig-bayrisch oder bayrisch neu interpretiert.

Polizei

Die Polizei ist mit dem bisherigen Verlauf des Oktoberfests sehr zufrieden.

Sie lobt die gute Sicherheitspartnerschaft aller zuständigen Behörden und Beschicker. 

Sanitätsstation

Aicher Ambulanz spricht von einem normalen Verlauf.

Jugendschutzstelle

Das Jugendamt betreute bis zur Halbzeit zehn Kinder, sechs Jugendliche und einen jungen Erwachsenen. Das Angebot für Familien mit einer Still- und Wickelecke wird besonders unter der Woche stark frequentiert.

Fundsachen

Das Wiesn-Fundbüro zählte bis Sonntag 1.370 Fundsachen (2018: 865), darunter 250 Kleidungsstücke, 240 Ausweise, 210 Smartphones und Handys, 190 Bankkarten, 170 Geldbeutel, 100 Schlüssel, 65 Brillen, 55 Schmuckstücke, 55 Taschen/Rucksäcke/Beutel, 30 Schirme, 4 Kameras, ein Duschschlauch in Originalverpackung, ein Handstaubsauger, Zahncreme (Originalverpackung), ein Becken (Musikinstrument), Marschnoten, ein Ehering, Krücken, eine Dekofigur „Statue of Liberty“, ein paar Turnschuhe der Marke Adidas, ein Paar Pumps sowie 509,95 Euro und 465,29 Euro jeweils in bar.

Krug-Klau

Rund 55.000 Bierkrüge (2018: 50.000) sammelte das aufmerksame Ordnerpersonal bisher ein.

KVR

Die Lebensmittelüberwachung kontrolliert mehrmals täglich die Küchenbereiche der Festzelte. 

Die Produkthygiene war einwandfrei und konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gesteigert werden. Bierproben waren ohne Beanstandung.

TÜV

Eine gute Bilanz weist der TÜV auf. Alle Störungen konnten behoben werden.

Feuerwehr

Die Feuerwehr vermeldet einen ruhigen Verlauf. 

Referat für Gesundheit und Umwelt

Der Bereich Umwelthygiene ist zufrieden: „Krughygiene auf hohem Niveau.“

Der Immissionsschutz vermeldet: „Lauter brave Leit. Alle Lautstärkeregler waren im grünen Bereich.“ 

Positiv bewertet wurden die Oidn Wiesn und die traditionelle Blasmusik in folgenden Zelten: Hofbräu-Festzelt, Armbrustschützenzelt, Löwenbräu-Festzelt und Ochsenbraterei.

SWM Versorgungs GmbH (SWM)

Bis einschließlich 27. September konnte die Hauptstromversorgung von den SWM störungsfrei abgewickelt werden.

Wie im letzten Jahr wurde das Oktoberfest zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt werden. 

Zu den größten Abnehmern bei den Bierzelten, die M-Ökostrom aktiv beziehen, zählen: Marstall, Ochsenbraterei, Bräurosl, Weinzelt, Hackerfestzelt, Schottenhamel, Löwenbräu, Fischer Vroni und Paulaner Festzelt. 

Die Wiesn-Pressestelle

Zur Wiesn-Halbzeit betreute die Wiesn-Pressestelle Journalisten aus dem In- und Ausland wie Belgien, Brasilien, China, Dalmatien, Frankreich, Griechenland, Hongkong, Indien, Italien, Iran, Japan, Kanada, Korea, Niederlande, Österreich, Philippinen, Polen, Rumänien, Russland, Türkei, Schweiz, Serbien und die USA.

Es wurden 896 Foto- und Drehgenehmigungen (2018: 706) erteilt.

Quelle:RAW/jh

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