Weiter Sperrring

E-Scooter dürfen nicht auf die Wiesn

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Elektro-Tretroller

Die E-Roller könnten zur Gefahr für die Oktoberfest Besucher werden. Warum das so ist und was es sonst noch für neue Regelungen gibt...

Theresienwiese – Für E-Tretroller-Nutzer gibt es in diesem Jahr während des Oktoberfestes Einschränkungen. Für die ca. 3000 Elektro-Scooter in München gelten dieselben weiträumigen Straßensperrungen rund um das Volksfest wie für Autos.

E-Scooter dürfen nur bis zur Grenze des Äußeren Sperrrings fahren, der wie jedes Jahr zum Oktoberfest für den Verkehr eingerichtet wird. Ab dort gilt ein Fahr- und Parkverbot für E-Scooter. 

An den Zufahrten zum Äußeren Sperrring werden Hinweisschilder mit dem Text „NO E-Scooter“ angebracht. Zum Parken von E-Scootern werden fünf Sammelstellen entlang des Äußeren Sperrrings eingerichtet. 

Jeden Abend ab 17 Uhr bis morgens 6 Uhr gelten darüber hinaus in einem erweiterten Radius von bis zu einem Kilometer um den Äußeren Sperrring herum Ausleihverbote, die von den Anbietern über Geofencing technisch umgesetzt werden. Der Beginn eines Leihvorgangs ist in diesen Gebieten dann nicht möglich.

„Viele sehen die E-Scooter als Spielzeug, leider wird viel zu oft betrunken gefahren. Wer so etwas macht, gefährdet sich und andere. Und er setzt unter Umständen seinen Führerschein aufs Spiel“, warnte Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD). Denn es gelten die gleichen strengen Promillegrenzen wie beim Auto. 

„Kreuz und quer abgestellte E-Scooter können außerdem schnell zur Stolperfalle werden“, sagte Böhle weiter. „Um das zu vermeiden und niemand in Versuchung zu bringen, wollen wir - Stadtverwaltung, Polizei und auch die Verleiher selbst - die E-Scooter von der Wiesn fernhalten.“

Öfter sieht man Menschen, die einen E-Scooter zu zweit benutzen oder betrunken sind. Auch dass viele Fahrer in Fußgängerzonen und auf Fußwegen unterwegs sind, sorgt für Ärger. Fußgänger- und Behindertenverbände beschwerten sich. 

Die Polizei reagierte mit Kontrollen. In München wurden in 900 Fällen Fahrer von E-Tretrollern erwischt, die betrunken waren oder Drogen genommen hatten.

In München registrierte die Polizei außerdem bis Anfang September mehr als 40 Scooter-Unfälle. 

Quelle:dpa/Stadt München//jh

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