Mittendrin in der Baustelle

Was wird neu in Laim 2020? – Die große Jahresvorschau der BA-Vorsitzenden

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Der Umbau des S-Bahnhofs wird die Laimer noch länger beschäftigen.

Da wird sich viel tun in Laim. Dieses Jahr wimmelt das Stadtviertel nur so von Baustellen. Was alles geplant ist und welches Ereignis besonders traurig sein wird...

Der Laimer Viertel-Chef Josef Mögele (SPD) hatte bereits 2019 zum „Jahr der Baustellen“ ausgerufen. Warum sich der 25. Stadtbezirk heuer „mittendrin in der Baustelle“ befindet, welches Ereignis besonders traurig wird und worauf mehr als ein Viertel wartet, lesen Sie im Folgenden.

dbo

Viertel-Chef Josef Mögele (SPD) hatte bereits 2019 zum „Jahr der Baustellen“ ausgerufen.

Umbau S-Bahnhof

Noch bis 2025 gehen die Arbeiten für die neue Umweltverbundröhre weiter. Die Arbeiten erfolgen von Norden nach Süden. „Es ist eine Wahnsinns-Baustelle mit wenig Platz. Die Unterführung ist für Autos zum Glück wieder offen.

Der Umbau des S-Bahnhofs wird die Laimer noch länger beschäftigen.

In die Januar-Sitzung des BAs kommen KVR-Vetreter, dann müssen wir diskutieren, wie es mit den Radlern in der Röhre weiter geht. Spätestens im Sommer, wenn die neue Brücke eingezogen wird, müssen die Fahrradfahrer meiner Meinung nach absteigen“, so Mögele. Ein Ergebnis der BA-Sitzung am Dienstagabend stand zu Redaktionsschluss nicht fest.

Verlängerung U 5

Die U 5 wird vom Laimer Platz nach Pasing verlängert: „Der Bürger kann im nächsten Jahr die Spartenverlegungen beobachten, aber eine Baugrube gibts noch nicht“, sagt Mögele. „Traurig wird es, wenn die Linden wegkommen.

Für die Verlängerung der U-Bahn müssen Bäume entlang der Gotthardstraße gefällt werden.

Vielleicht haben wir die Chance, doch noch ein paar zu erhalten. Als Ersatz werden größere Bäume gepflanzt und keine Stangerl. Der eigentliche Bau beginnt erst 2021.“

Willibaldplatz

Der Platz ist fertig, die Linie 29 fährt: „Er ist viel schöner als vorher, was auch wichtig für die kleinen Läden an der Südseite ist. Jetzt warten wir nur noch auf die Einweihung durch den OB“, sagt Mögele.

Nachverdichtung

„Ich werde auf die Barrikaden gehen, wenn einer unsere Baumschule anfasst“, verspricht Mögele. „Sie ist wichtig für den Münchner Westen – es kommt ja auch keiner auf die Idee den Schlosspark zuzubauen.“ 

Der Bebauungsplan für das Quartier an der Zschokkestraße steht. „Im Sommer könnten die ersten Wettbewerbe starten“, vermutet der Viertel-Chef. „In der Alten Heimat wird mit den ersten beiden Bauabschnitten begonnen, die Blocks beim ASZ werden gebaut. 

Und die Bäume an der Zschokkestraße werden gefällt, als Vorbereitung für den Abbruch der dortigen Häuser.“ Es werde schwierig, die Gartenstadt zu erhalten, auch wenn der BA alles daran setze. 

„Das mit der Freiwilligkeit wird nix, man hätte schon vor 20 Jahren Bebauungspläne gebraucht. Wir werden jedem auf die Finger schauen.“

Kunst und Kultur

„Um entsprechende Veranstaltungen durchzuführen, fehlt uns nach wie vor ein Gebäude“, sagt Mögele. „Der BA 25 und der BA 7 stehen in den Startlöchern, aber es gibt noch nicht einmal eine Baugenehmigung. Seit Jahren wird da rumgetan. Und die Stadt will in dem Gebäude auch noch eigene Räume unterbringen.“ Für ein Kulturcafé auf dem Grundstück an der Agnes-Bernauer-Straße 79 sehe es gut aus – „wenn auch nur als Zwischennutzung“. 

dbo

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