Stimme der Jugend

KJR München-Stadt hat einen neuen Vorstand

+
Die Laimerin Judith Greil ist die neue Vorsitzende des Kreisjugendring München-Stadt.

Die Laimerin Judith Greil ist die neue Vorsitzende des Kreisjugendring München-Stadt (KJR). Im Hallo-Interview verrät Greil wie sie künftig die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München vertreten will.

Laim – Der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) ist ein Zusammenschluss von etwa 70 Jugendverbänden sowie Träger von 50 Freizeitstätten, acht Kindertageseinrichtungen und zahlreichen Projekten und Fachstellen. Die Delegierten der Jugendverbände haben jetzt einen neuen Vorstand gewählt, an dessen Spitze die Laimerin Judith Greil steht. Die 30-Jährige Gewerkschaftssekretärin der DGB-Jugend verrät im Hallo-Interview wie sie künftig die Interessen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in München vertreten will.

Judith Greil im Hallo-Interview

Frau Greil, ist man mit 30 Jahren noch jung?
Ich fühle mich zumindest noch jung (lacht). Im Vorstand sind wir zu neunt und ich bin vom Alter her im Mittelfeld. Aber es macht schon Sinn, wenn man als Vorsitzende bereits einige Jahre aktiv ist und auch Berufserfahrung hat, denn der KJR München-Stadt hat über 600 Beschäftigte und ein Haushaltsvolumen von 35 Millionen Euro.

Was genau macht der KJR?
Wir unterstützen junge Menschen, ihre Interessen durchzusetzen. Wir möchten keine Stellvertreterposition einnehmen, sondern mehr eine Katalysatorfunktion und tragen die Stimmen weiter. Beispielsweise sind viele unserer Verbände bei FridaysForFuture aktiv. Der KJR stellt hierbei Ressourcen zur Verfügung – seien es Räumlichkeiten oder finanzielle Mittel. 

Und welche Aufgaben hat der Vorstand?
Wir gestalten Jugendpolitik ohne parteipolitische Bindung, wir machen Lobbyarbeit für junge Menschen, schaffen Beteiligungsmöglichkeiten für die junge Generation und bauen tragfähige Netzwerke für die Jugendarbeit in München auf. Wir führen Gespräche mit Stadtratsfraktionen, politischen Parteien und anderen Trägern und Verbänden. Außerdem gibt es repräsentative Aufgaben wie den Besuch von Empfängen aber auch Organisatorisches.

Wie sind Sie zum KJR gekommen?
Wir gestalten Jugendpolitik ohne parteipolitische Bindung, wir machen Lobbyarbeit für junge Menschen, schaffen Beteiligungsmöglichkeiten für die junge Generation und bauen tragfähige Netzwerke für die Jugendarbeit in München auf. Wir führen Gespräche mit Stadtratsfraktionen, politischen Parteien und anderen Trägern und Verbänden. Außerdem gibt es repräsentative Aufgaben wie den Besuch von Empfängen aber auch Organisatorisches.

Ihre Vorgängerin Stefanie Lux setzte einen ihrer Schwerpunkte im Bereich Mobilität. Welchen Themen wollen Sie sich besonders widmen?
Zum einen das Thema der Demokratiebildung. Vor Wahlen sind wir beispielsweise mit dem Demokratiemobil unterwegs und leisten Aufklärungsarbeit. Außerdem sind wir gerade dabei, die jugendpolitischen Forderungen zur Kommunalwahl 2020 zu erarbeiten. Zum anderen ist mir das Thema Wohnen sehr wichtig. Dabei geht es nicht nur um einen Platz zum Schlafen, sondern auch um nichtkommerzielle Räume, die sich frei gestalten lassen. Hier gibt es einfach noch zu wenig. dbo

Lesen Sie hier die News aus Münchens Vierteln

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

U-Bahn: Stationen von der Oberfläche nicht erkennbar – leuchtende Angaben gefordert
U-Bahn: Stationen von der Oberfläche nicht erkennbar – leuchtende Angaben gefordert
Kulturcafé fürs Viertel: Schwestern erhalten Absage – warum Sie dennoch nicht aufgeben
Kulturcafé fürs Viertel: Schwestern erhalten Absage – warum Sie dennoch nicht aufgeben
Radeln in Hadern: Lebensgefährlich! – Rechtliche Präventionsmaßnahmen gefordert
Radeln in Hadern: Lebensgefährlich! – Rechtliche Präventionsmaßnahmen gefordert
Waldfriedhofviertel: Bürger beklagen die schlechte Nahversorgungslage
Waldfriedhofviertel: Bürger beklagen die schlechte Nahversorgungslage

Kommentare