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Laimer Platz: Gartenbau plant eine Umgestaltung des Spielplatzes

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Quadratisch, mit vier Stockwerken

Agnes-Bernauer-Platz: Villa soll „Betonkiste“ weichen – Stiftung plant Tagespflege

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Die herrschaftliche Villa am Agnes-Bernauer-Platz 4 ist nicht denkmalgeschützt.

Als „weiteren Sündenfall“ bezeichnet Viertel-Chef Josef Mögele (SPD) das Vorhaben am Agnes-Bernauer-Platz 4. Eine Stiftung plant, die dortige Villa abzureißen und stattdessen einen Neubau zu setzen.

Laim – Noch steht an der Adresse Agnes-Bernauer-Platz 4 eine alte Villa. Doch vermutlich wird sie bald der Vergangenheit angehören. Die „Marion von Tessin“-Stiftung will dort eine Tagespflege-Einrichtung mit fünf Wohnungen sowie einer Tiefgarage mit Autoaufzug errichten. Der Antrag auf Vorbescheid lag jetzt dem BA vor, welcher das Vorhaben in seiner jetzigen Form entschieden ablehnt.

Nebenan, an der Hausnummer 6, befinde sich bereits eine „Bausünde“ – eine viergeschossige „Betonkiste“, wie Anette Zöllner (CSU), Vorsitzende des Unterausschusses (UA) Bau, das Gebäude bezeichnet. Nun solle daneben quasi ein eins zu eins Abbild entstehen. „Ein weiterer Sündenfall“, kommentierte Viertel-Chef Josef Mögele (SPD). 

Auf den quadratischen Grundriss werden vier Stockwerke gesetzt: Im Erdgeschoss und ersten Stock soll die Tagespflege untergebracht werden, im dritten Geschoss drei Wohnungen, im obersten zwei weitere. Auf der Ostseite ist die Tiefgarageneinfahrt vorgesehen. Platz gibt es für acht Stellplätze.

Stiftung gibt noch keine Details bekannt

Die Baupläne des Antrags auf Vorbescheid sehen eine „Betonkiste“ wie nebenan vor.

Professor Norbert Müller ist Geschäftsführer des „Marion von Tessin“-Memory-Zentrums, einer „Einrichtung zur Betreuung sowie Diagnostik und Behandlung von Menschen mit Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen“. Er bestätigt Hallo gegenüber die Planung einer Tagespflege in Laim. Allerdings sei diese noch „in weiter Ferne“, es gäbe „divergierende Planungen“ und daher könne er noch keine Details nennen.

Anfang des Jahres hatte der BA Laim per Antrag einen Bebauungsplan für das Geviert „Perhammerstraße – Fürstenrieder Straße – Agnes-Bernauer-Straße – Reuterstraße“ gefordert. Das Ziel: Das Karree, in dem sich eine Vielzahl an denkmalgeschützten Anwesen befindet, zu erhalten. 

BA will gegen geplante Baumaßnahmen aktiv werden

Im April folgte die Absage: Dem Planungsreferat lägen keine Anträge oder Planungen vor, welche eine negative Auswirkung auf das Gebiet erkennen lassen. Eine städtebauliche Konzeption sei für den Bereich daher derzeit nicht erforderlich. Damit überhaupt Bauleitpläne aufgestellt werden können, sei diese aber Voraussetzung. Auch ließe sich eine Bauleitplanung nicht allein aufgrund des Denkmalschutzes begründen, da dieser „durch den Gesetzgeber bereits hinreichend sichergestellt und in den jeweiligen Gesetzen verankert wurde.“

Auf Nachfrage, ob diese Begründung angesichts der Bauvoranfrage für die Adresse Agnes-Bernauer-Platz 4 noch aktuell sei, erklärt Ingo Trömer vom Planungsreferat: „Welche Auswirkungen der geplante Neubau auf das Geviert haben könnte, wird aktuell geprüft.“ 

Der BA ist sich einig, dass zur Erhaltung des Karrees schnellstens etwas auf die Beine gestellt werden müsse. „Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen und wollen Einfluss nehmen“, erklärte Zöllner.

Daniela Borsutzky

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