Illegale Aktivitäten im Boardinghouse

Unbefriedigter Freier verpetzt Prostituierte bei der Polizei München ‒ Später raubt er auch noch Geld

Prostitution ist in Bayern während der Corona-Pandemie verboten.
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Prostitution ist in Bayern während der Corona-Pandemie verboten.

Nachdem ein Freier nicht zum Zug kam, verpetzt er zwei Prostituierte bei der Polizei München. Später kehrt er zu ihnen zurück, tritt die Tür ein und fordert Geld...

Ein 49-jähriger Mann nahm am Sonntag, 20.12.2020, über eine Internetplattform Kontakt zu zwei Prostituierten im Alter von 26 und 31 Jahren auf. Die beiden Frauen hatten in einem Boardinghouse in Laim ein Zimmer angemietet.

Nachdem es nicht zum vereinbarten Geschlechtsverkehr kam, teilte der 49-Jährige der Geschäftsführerin des Boardinghouses mit, dass die beiden Frauen der Prostitution nachgehen würden. Diese informierte die Polizei. Im Anschluss verließ der 49-Jährige das Boardinghouse.

Die beiden Frauen wurden daraufhin von den eingesetzten Polizeibeamten in ihrem Appartement angetroffen und erhielten eine Anzeige wegen illegaler Prostitution und des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Unbefriedigter Freier erpresst Prostituierte in Boardinghouse in Laim

Zu einem späteren Zeitpunkt kehrte der 49-Jährige zum Appartement zurück, trat die Zimmertür ein und forderte Geld. Nachdem ihm insgesamt 250 Euro von den beiden Frauen ausgehändigt wurden, flüchtete er in unbekannte Richtung.

Eine sofort eingeleitete Fahndung sowie die Observation an seinem Wohnsitz verliefen negativ.

Der 49-Jährige kehrte am Montag, 21.12.2020, gegen 11:25 Uhr, erneut zum Tatort zurück und konnte dort von der Polizei festgenommen werden.

Nach erfolgter Sachbearbeitung wurde der Tatverdächtige, da er über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt, der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.

Das Kommissariat 35 hat die Ermittlungen übernommen.

Polizeipräsidium München/jh

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