600 Helfer, 50 Ärzte

Neue Sanitätswache für Wiesn gerüstet

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Noch hat das Oktoberfest nicht begonnen und die Sanitätsstation leer. Doch die Aicher Ambulanz Union ist gerüstet.

Die Aicher Ambulanz Union hatte im vergangenen Jahr nach mehr als 130 Jahren das Bayerische Rote Kreuz auf der Wiesn abgelöst. Was noch alles neu ist...

Theresienwiese – Rund 600 Helfer und 50 Ärzte werden beim Münchner Oktoberfest für das gesundheitliche Wohl der Besucher sorgen. Die Wiesn-Sanitätswache sei für das Fest gerüstet, teilte die Aicher Ambulanz Union am Dienstag mit.

Die Abläufe der neuen Sanitätswache sollen verbessert werden

Die blauen Fahrtragen, mit denen Betrunkene und Verletzte zur Station gebracht werden, bekamen Vollgummireifen und damit eine bessere Dämpfung. „Das ist für die Patienten angenehmer - und auch für die Sanitäter, weil sich die Fahrtragen leichter schieben lassen“, sagte Aicher-Sprecherin Ulrike Krivec. 

Ein Rundgang durch die Sanitätsstation

Die erste Hilfe Station auf der Wiesn.
Die erste Hilfe Station auf der Wiesn. © lad
Die Rettungsassistenten Johann Bauer (rechts) und Maximilian Pfandl sind für ihren ersten Wies&#39n- Einsatz bereit.
Die Rettungsassistenten Johann Bauer (rechts) und Maximilian Pfandl sind für ihren ersten Wies'n- Einsatz bereit. © lad
Einer der Behandlungsräume ist der Schockraum.
Einer der Behandlungsräume ist der Schockraum. © lad
Die Aicher Ambulanz-Union hat eine eigene Kinderstation.
Die Aicher Ambulanz-Union hat eine eigene Kinderstation. © lad
Die Tragen stehen bereit.
Die Tragen stehen bereit. © lad
Alle Tragen haben neue Vollgummireifen.
Alle Tragen haben neue Vollgummireifen. © lad
Die Station besitzt einige Rollstühle, die man sich bei Bedarf ausleihen kann.
Die Station besitzt einige Rollstühle, die man sich bei Bedarf ausleihen kann. © lad
Die Jacken der Sanitätsdienste sind vorbereitet.
Die Jacken der Sanitätsdienste sind vorbereitet. © lad

Rund 125 Helfer sind erstmals dabei

Viele kommen von weit her, um ehrenamtlich zu helfen: Sie stammen aus 185 Städten aus ganz Deutschland, Österreich sowie Italien, wie Krivec mitteilte. 

Aicher zahlt den Ehrenamtlichen 65 bis 100 Euro Aufwandsentschädigung pro Schicht; darum gab es im Vorjahr eine Diskussion. Das BRK hatte nichts bezahlt. 

3580 Patienten im vergangenen Jahr ärztlich versorgt

Ganz oben standen mit 760 Fällen Intoxikationen - sprich: meist zu viel Bier. Darüber hinaus mussten die Ärzte Herz-Kreislaufbeschwerden behandeln oder zur Nadel greifen und Wunden nähen. Mancher Gast stürzte und schlug sich blutig. 

Zu Verletzungen führen zudem oft Bierkrugscherben. Das trifft besonders Besucherinnen mit dünnen Schuhen. Krivecs Tipp fürs Schuhwerk: „Keine Ballerinas, keine offenen Schuhe, keine Flipflops und schon gar nicht barfuß“.

Quelle:dpa/Iby/jh

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