Wegen Finanzierungsproblemen der Stadt

Stattpark Olga darf bleiben - Wegen Finanzierungsproblemen der Stadt verschiebt sich Grundschul-Neubau

Am Haupteingang von „Stattpark Olga“ steht der Umsonst-Laden. Nachbarn können dort Kleidung, Bücher oder Spielzeug einsortieren und sich selbst etwas mitnehmen.
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Am Haupteingang von „Stattpark Olga“ steht der Umsonst-Laden. Nachbarn können dort Kleidung, Bücher oder Spielzeug einsortieren und sich selbst etwas mitnehmen.
  • Sophia Oberhuber
    vonSophia Oberhuber
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Gute Neuigkeiten für den Stattpark Olga. Weil die Stadt Probleme mit der Finanzierung des Grundschul-Neubaus hat, darf er erst einmal bleiben.

Westpark - Die Bauwägen des „Stattpark Olga“ stehen seit zwei Jahren am Gottfried-Böhm-Ring 4. Das Wohn- und Kulturprojekt hätte das Areal eigentlich bis Ende März räumen müssen.

Die neue Grundschule Passauerstraße soll dort gebaut werden. Dann kam die Corona-Pandemie. Weil die Stadt Probleme mit der Finanzierung des Neubaus hat, darf „Stattpark Olga“ nun bis Ende 2022 im Viertel bleiben.

„Wir sind sehr froh, dass wir bleiben dürfen. Die Suche nach einem neuen Standort mitten in der Pandemie hätte sich schwierig gestaltet“, sagt Martin Lidl vom Projekt. „Wir fühlen uns hier wohl und versuchen, ein Mehrwert für das Viertel zu sein“, ergänzt er.

Während der Pandemie sind Veranstaltungen und Kulturprojekte nicht möglich, der Umsonst-Laden am Haupteingang des Areals ist aber geöffnet und das „Food-Sharing“-Projekt läuft weiter.

Auf dem Gelände soll eine vierzügige Grundschule mit zwei Einfachsporthallen entstehen. Der voraussichtliche Baubeginn wird sich von 2022 auf 2023 verschieben, so das Referat für Bildung und Sport. Wegen der „erheblichen Nettoneuverschuldung der Stadt“ verzögere sich das Bauprojekt.

soph

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