Diese Projekte stehen 2019 im Stadtteil an

Sendling-Westpark: Die große Jahresvorschau der Viertel-Chefs

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Am Luise-Kiesselbach-Platz soll gefeiert werden – unter anderem das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr.

Sendling-Westpark – Im neuen Jahr tut sich einiges im Münchner Westen: In Sendling-Westpark werden „die Weichen für die Zukunft gestellt“ – Hallo kennt die Details

Günter Keller (SPD), Bezirksausschuss-Vorsitzender.

Letztes Jahr war das Ziel vom Bezirksausschuss-Vorsitzenden Günter Keller (SPD), „dass das Viertel endlich aus dem Baustellen-Charakter rauskommt.“ Das sei ganz gut geglückt, doch jetzt müssten „die Weichen für die Zukunft gestellt werden“. Was Keller damit meint, lesen Sie hier.

  • Tramwesttangente:
    „Der Trassierungsbeschluss ist mittlerweile da und die Stadtwerke sind optimistisch, dass bald das Planfeststellungsverfahren beginnt.“
  • Parkraummanagement:
    „Es gab sehr viele Bürgerwünsche nach einer Parkraumbewirtschaftung rund um den Partnachplatz und Harras und wir sind schon lange an dem Thema dran. Wenn alles klappt, könnte es schon nach den Sommerferien soweit sein.“
  • Luise-Kiesselbach-Platz:
    „Wir sind nicht zufrieden, dass wir noch immer keine Messwerte haben und hoffen sehr, dass diese Anfang des Jahres kommen. Bisher wissen wir nicht, ob es vielleicht noch einen kleinen Lärmschutzwall braucht. Wir wollen beispielsweise noch Kunst am Bau und eine Büste von Luise Kiesselbach – das können wir aber erst in Angriff nehmen, wenn wir wissen, wo überhaupt was möglich ist.“
  • Jugendtreff und Feuerwehr:
    „Nachdem wir für einen reinen Mädchentreff eine Absage bekommen haben, hoffen wir natürlich umso mehr, dass es wenigstens mit einem Jugendtreff klappt. Das kommt aber darauf an, wann die Feuerwehr von der Zillertalstraße an die Garmischer Straße umzieht. Das derzeitige Grundstück haben wir reserviert, den neuen Standort wollen wir uns aber ebenfalls als Option offen halten, daher wird dieser geprüft.“
  • Partnachplatz:
    „Wir hatten im Herbst zu zwei Bürgerbeteiligungen eingeladen, ob und wie der Partnachplatz umgestaltet werden soll – die Resonanz war super. Am 24. Januar wird es eine Öffentlichkeitsveranstaltung geben, bei der die Ergebnisse präsentiert werden. Anschließend ist eine Sondersitzung des Bezirksausschusses geplant, in der wir entsprechende Anträge stellen werden.“
  • Kultur:
    „Das ist etwas problematisch, da wir im Viertel nicht viele Räume haben. Zusammen mit den Laimern planen wir ein gemeinsames Kulturzentrum an der Ludwigshafener Straße und auf dem neuen Bildungscampus auf dem Gelände der ehemaligen Gehörlosenschule soll ein Kultursaal eingerichtet werden. Aber das dauert alles noch.
    Ab 2020 werden auf dem Gewerbegebiet an der Adi-Maislinger-Straße Übungsräume für Bands entstehen, das Feierwerk übernimmt die Betreuung. Und auch ein Stadtteilfest bekommen wir wohl erst 2020. Aber vielleicht kann man ja mal auf dem Luise-Kiesselbach-Platz etwas im kleineren Stil veranstalten. Beispielsweise feiert die Freiwillige Feuerwehr Sendling in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum.“

Daniela Borsutzky

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