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Erhaltungssatzung in Sendling-Westpark verlängert

Das Gebiet wurde um einen kleinen Bereich zwischen Nestroy- und Zillertalstraße erweitert.
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Das Gebiet wurde um einen kleinen Bereich zwischen Nestroy- und Zillertalstraße erweitert.

Der Planungsausschuss hat die Erhaltungssatzung Sendling-Westpark erneuert. Die Erhaltungssatzung soll vor Luxussanierungen schützen. Wo die Satzung gilt.

Der Planungsausschuss des Stadtrats hat die Erhaltungssatzung „Sendling-Westpark“ jetzt erneut beschlossen. Sie wurde 2016 zum ersten Mal erlassen. Das Erhaltungssatzungsgebiet erstreckt sich östlich des Mittleren Rings. Es wird im Norden durch den Westpark, im Osten durch die Martin-Beheim-Straße und das angrenzende Erhaltungssatzungsgebiet „Am Harras/Passauerstraße“ sowie im Süden durch die Heckenstallerstraße begrenzt. Westlich des Mittleren Rings befinden sich Teilbereiche entlang der Garmischer Straße im Umgriff. Das Gebiet wurde außerdem um einen kleinen Bereich zwischen Hansastraße, Ötztaler Straße, Zillertalstraße und Nestroystraße erweitert. Es umfasst damit rund 14 200 Wohnungen, in denen 25 500 Einwohner leben.

Erhaltungssatzung erneut beschlossen: Schutz vor Luxussanierungen

Das Instrument der Erhaltungssatzung kommt in München bereits seit über 30 Jahren zum Einsatz. Damit versucht die Stadt, Bewohner vor Luxussanierungen und damit vor Vertreibung aus dem Viertel zu schützen. Bauliche Änderungen werden nur in Spezialfällen genehmigt, die Stadt hat ein Vorkaufsrecht. In München gelten die Erhaltungssatzungen unbefristet. Ihre Eignung wird jedoch alle fünf Jahre erneut überprüft und dokumentiert. Dabei werden auch die Bereiche im Umfeld der Erhaltungssatzung mit untersucht. Sobald die Stadtrats-Vollversammlung zustimmt und die Satzung im Amtsblatt veröffentlicht ist, wird sie mit unbefristeter Geltungsdauer in Kraft treten.

hm

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