„Schulstraße“ für Laim?

Vater fordert mehr Sicherheit für die Kinder an der Camerloher-/Von-der-Pfordten-Straße

Ab September wird der Haupteingang der Grundschule an die verlängerte Von-der-Pfordten-Straße (ehemals Rushaimerstraße) verlegt. Noch herrscht hier Parkverbot wegen der Baustelle.
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Ab September wird der Haupteingang der Grundschule an die verlängerte Von-der-Pfordten-Straße (ehemals Rushaimerstraße) verlegt. Noch herrscht hier Parkverbot wegen der Baustelle.
  • Daniela Borsutzky
    VonDaniela Borsutzky
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Der Umbau der Grundschule an der Von-der-Pfordten-Straße ist so gut wie abgeschlossen. Ein Vater sieht nun Probleme bei der Verkehrssicherheit. Was seine Forderungen sind.

Zum neuen Schuljahr soll der Umbau an der Grundschule an der Von-der-Pfordten-Straße – wie die Camerloher Grundschule jetzt nach ihrer Namensänderung heißt – abgeschlossen sein. „Für fast 500 Kinder befindet sich der Haupteingang dann nicht mehr auf dem Schulhof, sondern auf der Straßenseite“, so der zweifache Vater Rico Kummerlöwe. Mit Verlagerung des ohnehin starken Durchgangs- und Bringverkehrs seien gefährliche Situationen vorprogrammiert.

Rico Kummerlöwe sieht die Verkehrssituation an Grundschule an der Von-der-Pfortenstraße kritisch.

In der Laimer Bürgerversammlung beantragte Kummerlöwe mehr Schulwegsicherheit. Als Vorschlag zur Entschärfung der Situation stellte der Laimer ein Konzept vor, dass sich beispielsweise in Wien bereits etabliert habe: die „Schulstraße“. Das bedeutet: Die Straße vor der Schule wird für eine halbe Stunde rund um Schulbeginn und -ende für Autos gesperrt.

Verkehrssituation an der Grundschule: Vater fordert mehr Sicherheit für Kinder

Außerdem beantragte Kummerlöwe, dass das neue Teilstück der Von-der-Pfordten zur Fahrradstraße umgewandelt wird sowie ein Park- und Halteverbot auf der Westseite der Straße über die gesamte Länge des neuen Schulgebäudes. Von der Bürgerversammlung wurde der Antrag mehrheitlich angenommen. Er wird nun von der Verwaltung bearbeitet.

Im Anschluss an die Bürgeranliegen meldete sich Gerd Reiß vom Mobilitätsreferat zu Wort und erklärte zu Kummerlöwes Anliegen kurz, dass das Konzept „Schulstraße“ zwar toll sei, man sich aufgrund der Straßenverkehrsordnung aber bei der Umsetzung schwer tue. Auf Hallo-Nachfrage beim Mobilitätsreferat sagt Sprecherin Christina Warta zu, dass man die verkehrliche Situation vor Ort zu Beginn des Schuljahres über einige Wochen beobachten werde.

„Erst danach können Rückschlüsse gezogen werden, ob und welche Maßnahmen notwendig sind, die der Optimierung der Schulwegsicherheit zuträglich sind“, so Warta. Bezirksausschuss und Polizei würden „wie üblich in den Entscheidungsprozess miteinbezogen“ werden.

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