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Neuer „Alte Heimat Treff“ in Laim wird eröffnet: Diese Besonderheiten gibt es in den neuen Räumen

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Von: Daniela Borsutzky

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Die Treff-Leiterinnen Hester Butterfield (li.) und Constanze Ziegler vor dem Eingang auf der Westseite.
Die Treff-Leiterinnen Hester Butterfield (li.) und Constanze Ziegler vor dem Eingang auf der Westseite. © Daniela Borsutzky

In den neuen Räumen des „Alte Heimat Treffs“ am Kiem-Pauli-Weg in Laim kommen Nachbarschaft und Wohncafé zusammen. Besonderheiten für die Bewohner...

Laim - Seit zehn Jahren leisten das Jane Addams Zentrum (jaz) und der Alte Heimat Arbeitskreis (AHA) erfolgreiche Arbeit in der Laimer Stiftungssiedlung „Alte Heimat“. Seit 2017 läuft dort eine große Sanierung, inzwischen wurde und wird auch neu gebaut. Heuer hat zudem das Wohn- und Versorgungsprogramm der Gewofag „Wohnen im Viertel“ dort einen Standort eröffnet.

Dabei versorgt der ambulante Pflegedienst des Arbeiter-­Samariter-Bundes (ASB) Pflege­bedürftige in der eigenen Wohnung und ermöglicht es neuen Siedlungsbewohnern so, in einer Nachbarschaft statt in einem Heim zu leben. Das jaz, der AHA und der ASB – sie alle sind nun ins Erdgeschoss des Neubaus am Kiem-Pauli-Weg 30 gezogen. Jetzt wird der kombinierte Standort am Freitag, 22. Juli, mit den Bewohnern der Siedlung eröffnet.

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Neuer „Alte Heimat Treff“: Neuerungen und Besonderheiten für die Bewohner

Seit April wird in den Räumen gewerkelt – parallel zum normalen Betrieb. „Wir hatten als Treff die Aufgabe, alles einzurichten“, sagt jaz-Leiterin Hester Butterfield. Noch stehen überall Kartons und Stühle gestapelt, bis zur Eröffnung soll aber alles fertig sein. „Es war viel Arbeit und wir haben viel gelernt“, sagt Butterfield. 122 Quadratmeter hat der neue „Alte Heimat Treff“ – davor waren es gerade einmal 22 Quadratmeter.

Es gibt nun einen Multifunktionsraum mit einer Teeküche in einer Nische. Der Bereich kann bei Bedarf durch eine Trennwand vom Wohncafé separiert werden. Dort befindet sich eine große Küche, die auch Rollstuhlfahrer nutzen können. Alle Türen haben einen elektrischem Öffner, die Toilette ist ebenfalls barrierefrei nutzbar. Die Leitung hat hier jetzt auch ein eigenes Büro mit separatem Eingang. „Das ist toll und wichtig für vertrauliche Gespräche.“ So müsse sich niemand den Blicken im Wohncafé aussetzen. Auch der Pflegedienst hat im Erdgeschoss sein Büro.

Das Highlight im neuen „Alte Heimat Treff“: Ein ziemlich großer Fernseher. „Das fördert die Gemeinschaft. Wir können zusammen Fußball-Spiele schauen oder Kinoabende veranstalten“, freut sich Butterfield.

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