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Kunstprojekt „Sentilinga“: Warum die Blumen im Westpark jetzt auch Maske tragen

Der Sendlinger Künstler Martin Blumöhr hat ein SWM-Häuschen am Luise-Kiesselbach-Platz bemalt. Dargestellt werden Motive aus dem Stadtteil Sendling-Westpark. Im Westpark-Teil des Bildes hat er eine große Corona-Blume untergebracht. „Die anderen Blumen sind deshalb angehalten, eine Maske zu tragen“, sagt der Künstler.
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Der Sendlinger Künstler Martin Blumöhr hat ein SWM-Häuschen am Luise-Kiesselbach-Platz bemalt. Dargestellt werden Motive aus dem Stadtteil Sendling-Westpark. Im Westpark-Teil des Bildes hat er eine große Corona-Blume untergebracht. „Die anderen Blumen sind deshalb angehalten, eine Maske zu tragen“, sagt der Künstler.
„Der Westpark stellt das Hauptelement des Kunstwerks dar. Er ist ja auch essentiell für den Stadtteil“, sagt Blumöhr, der das Kunstprojekt „Sentilinga“ umgesetzt hat. Dazu gehört auch der Rosengarten mit seinem Biergarten und der Bierschaumkrone in Form einer Rose. Die Bäume bestehen aus Gesichtern, die für die Bürger  des Stadtviertels stehen sollen. „Denn das Viertel ist lebendig“, sagt der Künstler.
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„Der Westpark stellt das Hauptelement des Kunstwerks dar. Er ist ja auch essentiell für den Stadtteil“, sagt Blumöhr, der das Kunstprojekt „Sentilinga“ umgesetzt hat. Dazu gehört auch der Rosengarten mit seinem Biergarten und der Bierschaumkrone in Form einer Rose. Die Bäume bestehen aus Gesichtern, die für die Bürger des Stadtviertels stehen sollen. „Denn das Viertel ist lebendig“, sagt der Künstler.
Die andere Seite des Kunstwerks zeigt die alte Postleitzahl des Stadtteils „München-70“. „ Die vielen kleinen Menschen werden aus einer Pusteblume in die 70, also zum Flanieren ins Stadtviertel, geblasen“, erklärt Blumöhr.
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Die andere Seite des Kunstwerks zeigt die alte Postleitzahl des Stadtteils „München-70“. „ Die vielen kleinen Menschen werden aus einer Pusteblume in die 70, also zum Flanieren ins Stadtviertel, geblasen“, erklärt Blumöhr.
Mit eingearbeitet hat er auch die Gaszählerschilder des Häuschens. „Die Stadtwerke München hatten das erlaubt, wichtig war nur, dass sie die Zahlen noch sehen konnten.“
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Mit eingearbeitet hat er auch die Gaszählerschilder des Häuschens. „Die Stadtwerke München hatten das erlaubt, wichtig war nur, dass sie die Zahlen noch sehen konnten.“
Blumöhr arbeitet mit verschiedenen Techniken. Dazu gehören Airbrush, Tuschezeichnung und Lack: „Die größten Herausforderungen waren für mich, die unterschiedlichen Materialien am Haus und die Ecken und Kanten so zu malen, dass es trotzdem ein Raum-im-Raum-Gesamtbild ergibt.“
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Blumöhr arbeitet mit verschiedenen Techniken. Dazu gehören Airbrush, Tuschezeichnung und Lack: „Die größten Herausforderungen waren für mich, die unterschiedlichen Materialien am Haus und die Ecken und Kanten so zu malen, dass es trotzdem ein Raum-im-Raum-Gesamtbild ergibt.“
Die Vorderseite des Kunstwerks zeigt mittig das charakteristische grüne Tor des Westparks. Links ist der für Sendling bedeutende Schmied von Kochel abgebildet. Rechts hat Blumöhr ein für das Stadtviertel wichtiges Thema eingearbeitet: „Hier sehen wir den heiligen Georg, der gegen den Gentrifizierungs-Drachen kämpft.“
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Die Vorderseite des Kunstwerks zeigt mittig das charakteristische grüne Tor des Westparks. Links ist der für Sendling bedeutende Schmied von Kochel abgebildet. Rechts hat Blumöhr ein für das Stadtviertel wichtiges Thema eingearbeitet: „Hier sehen wir den heiligen Georg, der gegen den Gentrifizierungs-Drachen kämpft.“
Der Künstler Martin Blumöhr vor dem Gentrifizierungs-Drachen.
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Der Künstler Martin Blumöhr vor dem Gentrifizierungs-Drachen.
Auf dieser Seite rechts ist der Waldfriedhof als Viertelgrenze abgebildet. In den Käfig will Blumöhr noch kleine Menschlein setzen: „Die sind dann symbolisch in dem Käfig der Gentrifizierung gefangen.“
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Auf dieser Seite rechts ist der Waldfriedhof als Viertelgrenze abgebildet. In den Käfig will Blumöhr noch kleine Menschlein setzen: „Die sind dann symbolisch in dem Käfig der Gentrifizierung gefangen.“

Martin Blumöhr hat sein Kunstprojekt „Sentilinga“ am Luise-Kisselbach-Platz fertiggestellt. Hallo hat sich das Ergebnis angesehen...

Ein grauer Klotz am Luise-Kiesselbach-Platz wurde jetzt von Künstler Martin Blumöhr in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandelt. Eigentlich war die Einweihung im Rahmen der Stadtteil Kulturwoche im Juni geplant. Aufgrund der aktuellen Lage hat sich die Fertigstellung um ein paar Monate verschoben.

Trotz allem sind, während Blumöhr malte, einige Bewohner von Sendling-Westpark vorbeigekommen, um den Künstler mit ihren Ideen anzuregen. Denn ihm war wichtig, dass nicht nur er als Künstler einen Einfluss auf die gemalten Motive hat, sondern auch die Bürger des Viertels ihre Ideen miteinbringen.

Fertig ist nun ein Kunstwerk voller Stadtviertel-Geschichten, dass auf dem Platz ein echter Hingucker ist. Warum die Blumen im Westpark jetzt auch Maske tragen, erfahren Sie, wenn Sie sich durch unsere Fotostrecke klicken.  

Buntes „Gefängnis“ am Luise-Kiesselbach-Platz – Künstler gestaltet SWM-Häuschen 

Rubriklistenbild: © Cordelia Schlederer

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