Hochgiftiges und übelriechendes Gas

München: Geruch nach faulen Eiern - fünf Verletzte nach Versuch in Haderner Chemielabor

Ein Krankenwagen fährt im Einsatz mit Blaulicht.
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Ein Krankenwagen fährt im Einsatz mit Blaulicht (Symbolbild)

Bei einem Unfall in einem Chemielabor in Hadern trat am Freitagabend Schwefelwasserstoff aus - fünf Personen wurden dabei leicht verletzt.

  • Am Freitagabend kam es zu einem Unfall in einem Haderner Chemielabor.
  • Bei einem Versuch trat das hochgiftige Gas Schwefelwasserstoff aus.
  • Fünf Personen mussten daraufhin mit leichten Verletzungen in Münchner Kliniken gebracht werden.

Hadern - Übelriechend, farblos und hochgiftig: Schwefelwasserstoff erkennt man schon in sehr geringen Konzentrationen durch seinen typischen Geruch nach faulen Eiern. Das mussten am Freitagabend, 19. Februar, auch fünf Chemielaborant*innen feststellen, als bei einem Experiment in einem Chemielabor an der Butenandtstraße etwas schief lief.

München: Schwefelwasserstoff tritt bei Versuch in Chemielabor aus - fünf verletzte Personen

Kurz nach 18 Uhr bemerkten die Laborant*innen feststellen, dass sich bei ihrem Versuch Schwefelwasserstoff freisetzte und ausbreitete. Schnell flüchteten sie aus dem Versuchslabor und riefen die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Die Rettungsdienstbesatzungen kümmerten sich umgehend um die Laborant*innen und transportierten sie, leicht verletzt, in Münchner Krankenhäuser. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr führten mit mehreren Trupps Messungen im Gebäude durch. Nach kurzer Zeit konnten sie Entwarnung geben. Alle Messwerte waren unterhalb der Grenzwerte. Das Gebäude konnte nach 30 Minuten wieder freigegeben werden.

Hadern: Feuerwehreinsatz in Chemielabor - Unfallursache bislang unbekannt

Für die Bewohner der umliegenden Gebäude oder Spaziergänger bestand zu keiner Zeit Gefahr. Die Höhe des Sachschadens sowie die genaue Unfallursache ist bislang nicht bekannt.

Quelle: Feuerwehr München/kf

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