Nach Hallo-Berichterstattung

Oberbürgermeister Dieter Reiter unterwegs in Hadern

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Die Mitarbeiter des Familienzentrums erklären dem Oberbürgermeister (rechts) die problematische Raumsituation.

Hadern – Erst kürzlich berichtete Hallo über die Situation des FAZ Blumenau. Jetzt hat sich Münchens OB der Sache angenommen – Was er unternehmen will, und welche Themen noch angesprochen wurden

FAZ wird Chefsache

Das Familienzentrum (FAZ) Blumenau ist in Raumnot – eine Erweiterung gestaltet sich schwierig (Hallo berichtete am 27. Februar). Die insgesamt 100 Quadratmeter an der Rolf-Pingegger-Straße 3 reichen nicht aus, um dem Bedarf gerecht zu werden. „Hätten wir einen zweiten Raum, könnten wir zwei Gruppen gleichzeitig laufen lassen“, erklärt Andrea Streifeneder, die Leiterin des FAZ, dem Oberbürgermeister (OB) Dieter Reiter. 

Nach einem Bericht in Hallo, hatte sich Reiter in der Blumenau angekündigt. „Das FAZ ist eine spannende Einrichtung. Gerade in einem Viertel mit hohem Migrationsanteil sind solche niederschwelligen Angebote wichtig“, bemerkte Reiter.

Die Räumlichkeiten des FAZ sowie die meisten weiteren in der näheren Umgebung gehören dem Wohnungsbauunternehmen Vonovia. Womit Streifeneder nicht gerechtet hatte: Bereits im Vorfeld hatte sich Reiter der Sache angenommen: „Ich habe mit dem Vorstand von Vonovia telefoniert und dieser hat sehr aufgeschlossen reagiert. Es wurde mir zugesichert, dass der Bestand gesichert ist und, dass es Erweiterungsflächen geben wird.“

Matthias Wulff, Sprecher von Vonovia, erklärt außerdem, dass im Nachgang an dieses Telefonat, das Wohnungsbauunternehmen dem FAZ bereits einen Vorschlag zur Erweiterung der verfügbaren Flächen zum kommenden Jahreswechsel gemacht habe.

Daniela Borsutzky

Radweg-Ausbau an der Würmtalstraße

OB Reiter und Irmgard Hofmann (SPD) vom BA Hadern beim Ortstermin an der Würmtalstraße auf Höhe der Esso-Tankstelle.

Ebenfalls eng gehts für die Radler entlang der Würmtalstraße zu: Nicht mal einen Meter breit ist der Streifen, der stadteinwärts führt. Wer überholen will, muss auf den Gehweg ausweichen, Radfahrer mit Anhänger haben kaum eine Chance, in der Spur zu bleiben. Was erschwerend hinzukommt: Die Wurzeln der Bäume auf dem Grünstreifen haben den Radlweg in eine Buckelpiste verwandelt. 

„Man kann nicht vernünftig fahren, es ist ein einziges Geholper“, beschwerte sich Irmgard Hofmann (SPD) vom Bezirksausschuss beim Ortstermin mit Dieter Reiter. Seiner Ansicht nach könnte man die Spur aufs Doppelte verbreitern. Reiter will nun einen Sanierungsplan vom Baureferat anfordern: „Letzlich geht es nicht ums schneller Fahren, sondern um Sicherheit!“, so der OB.

Daniela Borsutzky

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