Laim: Unbekannte rauben Doppelhaushälfte aus – Polizei sucht nach Zeugen

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Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

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Das sagen Stadt und Anwohner

Neuer Ärger um das Arbeiterwohnheim 

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Nicht nur vor dem Gebäude selbst, auch auf dem angrenzenden Spielplatz findet sich jede Menge Müll.

Hadern – Lärm, Müll, ständiger Ärger: Erneut sorgt das Arbeiterwohnheim für dicke Luft – Doch trotz zahlreicher Anwohnerbeschwerden, schätzt die Stadt die Situation als unproblematisch ein

Die Anwohner rund um die Kleinhaderner Straße 2 haben genug von dem dortigen Arbeiterwohnheim. Vor allem der Lärm und Müll – auch auf dem gegenüberliegenden Spielplatz – macht ihnen zu schaffen. 

Stefan Rigl ist entsetzt über die Reaktion der Stadt.

Im Oktober vergangenen Jahres starteten sie eine Petition und beantragten bei der Bürgerversammlung den Entzug des Gewerbes (Hallo berichtete). Als Anwohner Stefan Rigl jetzt die Antwort der Stadt im Ratsinformationssystem (RIS) entdeckte, war er verärgert.

Darin heißt es, dass das Gebäude bei mehreren Ortskontrollen stets einen sauberen und hygienisch unbedenklichen Eindruck gemacht hätte, „einhergehende Immissionen“ seien „sozialadäquat hinzunehmen“. 

Rigl bemerkt zwar, dass sich die Zustände nach dem Gang an die Öffentlichkeit gebessert hätten, führt dies allerdings auch auf die kalte Jahreszeit zurück. 

Was den Anwohner entzürnt: In dem Schreiben heißt es außerdem, dass sich grundsätzlich jeder auf einem Spielplatz aufhalten dürfe und es keine Personenbegrenzung gebe. Außerdem würden Spielplätze in den Sommermonaten regelmäßig zweimal wöchentlich gereinigt werden. 

Vollgestopfte Mülleimer, herumliegende Glasflaschen... Die Zustände rund um das Arbeiterwohnheim verärgern die Anwohner.

Das bezweifelt Rigl: „Erst heute habe ich bei uns eine Jägermeisterflasche gefunden, Pappbecher, Bierflaschen und Zigarettenkippen.“ Entsprechende Fotos liegen der Redaktion vor. „Das kann nicht mehr so hingenommen werden. Unsere Kinder können uns nicht egal sein“, sagt Rigl.

Der Bezirksausschuss (BA) hatte in seiner Februarsitzung der Beschlussvorlage grundsätzlich zugestimmt, fordert aber, dass nochmal unangekündigt im Sommer sowie in den Abendstunden kontrolliert werde.

Daniela Borsutzky

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