Erneut Probleme auf der "Horror-Baustelle"

Undichtes Dach in München sorgt für Wasserschaden in Wohnhaus - Feuerwehr muss mit Plane abdichten

Eine 15x15 Meter große Plane wurde von einem Kran der Feuerwehr München auf das undichte Dach im Stiftsbogen in Hadern gehoben.
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Eine 15x15 Meter große Plane wurde von einem Kran der Feuerwehr München auf das undichte Dach im Stiftsbogen in Hadern gehoben.

Ein undichtes Dach hat für einen Wasserschaden in einem Wohnhaus im Stiftsbogen gesorgt. Die Feuerwehr musste die undichte Stelle mit einer Plane abdecken.

  • Ein undichtes Dach hat für einen Wasserschaden in einem Wohnhaus im Stiftsbogen gesorgt
  • Die Feuerwehr München musste die undichte Stelle mit einer Plane abdecken
  • Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden

Hadern - Ein undichtes Dach hat für einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehr München gesorgt. Ein Kleinalarmfahrzeug wurde zu einem Wasserschaden in den Stiftsbogen alarmiert. Dort haben Bewohner festgestellt, dass Wasser vom Dach bis in den Keller fliest.

Wasserschaden in München: Undichtes Dach auf Baustelle im Stiftsbogen muss mit Plane durch Feuerwehr abgedeckt werden

Nach einer ersten Erkundung der Einsatzkräfte konnte schnell eine undichte Stelle im Dach einer Baustelle im fünften Obergeschoss festgestellt werden. Dort sammelte sich das Regenwasser und floss über das Treppenhaus bis ins Untergeschoss.

Aufgrund der Witterungsverhältnisse kam im Stiftsbogen in Hadern ein Kran der Feuerwehr München zum Einsatz.

Aufgrund der Witterung wurde mit einem Kran der Feuerwehr eine Plane als Notdach zur Abdichtung angebracht. Nachdem die etwa 15x15 Meter große Fläche abgedeckt war, konnte mit einem Wassersauger der ursprüngliche Wasserschaden behoben werden.

Wasserschaden in München: Sachschaden kann durch Feuerwehr nicht beziffert werden

Nach etwa dreieinhalb Stunden waren die Arbeiten an der Einsatzstelle in Hadern beendet. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann von der

Feuerwehr

nicht beziffert werden.

München: Wasserschaden ist nicht erstes Problem am Stiftsbogen

Die

Baustelle

am

Stiftsbogen

ist bereits seit Jahren ein Streitthema in

Hadern

:

Im Januar 2018 wurde Platz für die Nachverdichtung gemacht – 40 Bäume mussten weichen. Die ersten Bürger beklagen sich im BA über mangelnde Informationen zum Vorhaben. Anfang 2018 stirbt der Hausinstallateur der Anlage. Anwohner munkeln, er sei in eine Baugrube gestürzt. Laut Polizei München wurde bei der Obduktion eine natürliche Todesursache festgestellt.

Im Juni 2018 sind die Bauarbeiten bereits in vollem Gange. Die Anwohner beschweren sich massiv über die dortigen Zustände – es werden Vorwürfe über Fahrlässigkeit laut.

Kurz darauf wird bekannt, dass die Familie des BA-Chefs Johann Stadler in das Projekt verwickelt ist. Mehrere Politiker und Bürger fordern seinen RücktrittStadler bleibt im Amt und gibt seitdem die Sitzungsleitung bei entsprechenden Tagesordnungspunkten ab.

Im September des Jahres stirbt ein Arbeiter nach einem 15-Meter-Sturz und im November 2018 kracht die Kette samt Ladung eines Krans in das Dach eines neu aufgestockten Gebäudes. Die Feuerwehr musste den Stiftsbogen daraufhin absperren.

Mitte 2019 hat sich der Bauherr zu den Vorwürfen geäußert.

Feuerwehr München/best

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