Vorschlag für das „leidige Sorgenkind“

A 96: Kommt jetzt die Bus-Spur?

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Auf einer Express-Spur auf der A 96 sollen Pendler aus den Gemeinden per Bus in die Stadt gelangen – so die Idee der Haderner SPD-Fraktion.

Hadern – Kommt jetzt endlich eine Verbesserung im Haderner Verkehrskonzept? Warum der Bezirksausschuss jetzt konkrete Verhandlungen der Stadt mit Gemeinden fordert, lesen Sie hier.

Als „leidiges Sorgenkind“ bezeichnete Viertel-Chef Johann Stadler (CSU) einmal das Thema Verkehr in Hadern.

A 96: Visionärer Vorschlag - Schnellbussystem

In der April-Sitzung des Bezirksausschusses machte SPD-Fraktionssprecher Gerhard Fries einen „etwas visionären“ Vorschlag: Auf den Autobahnen im Münchner Südwesten soll ein Schnellbussystem eingerichtet werden, dass die Pendler von außerhalb in die Stadt bringt. Konkret bedeutet das: Auf der A 95 und A 96 sollen Spuren eingerichtet werden, die nur von Express-Bussen und Taxen befahren werden dürfen. Die Busse sollen die Stationen der U 3 (Fürstenried West, Berner Straße oder Forstenrieder Allee) beziehungsweise U 6 (Klinikum Großhadern) erreichen.

„Jeden Tag kann man sehen, dass die Spuren auf der A 96 zu Parkplätzen reduziert werden. Warum nicht beispielsweise den Standstreifen für Express-Spuren opfern“, bemerkte Fries und forderte, dass die Stadt Verhandlungen mit den Umland-Gemeinden aufnehmen solle. 

A 96: "Der Weg beginnt mit dem ersten Schritt"

„Das klingt vielleicht utopisch – aber der Weg beginnt immer mit einem ersten Schritt“, so Fries. Peter Winklmeier (CSU) erinnerte sich an einen ähnlichen Vorschlag in der Vergangenheit, bei dem die Version einer Umwandlung des Standstreifens abgelehnt wurde.

Letztlich wurde der Antrag von Fries einstimmig vom Gremium verabschiedet.

Daniela Borsutzky

Kommt jetzt endlich der Lärmschutz für die A 96?

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