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Im Westend öffnet ein neuer Fairteiler-Schrank: die Ziele und wie das Konzept funktioniert

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Von: Daniela Borsutzky

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Fairteiler-Schrank der IG Feuerwache: Wer Lebensmittel übrig hat, stellt sie rein, wer welche braucht, darf sich kostenlos bedienen.
Fairteiler-Schrank der IG Feuerwache: Wer Lebensmittel übrig hat, stellt sie rein, wer welche braucht, darf sich kostenlos bedienen. © privat

Ein Team um Claudia Jovanovic sagt der Lebensmittelverschwendung den Kampf an. Im Westend haben sie nun einen Fairteiler installiert, der den Austausch von Essen und Trinken ermöglichen soll.

WESTEND München hat einen neuen Fairteiler: Das sind Orte mit einem Kühlschrank und Regal, zu denen gerettete und überschüssige Lebensmittel gebracht werden können. Diese können dann wiederum von anderen kostenlos mitgenommen werden.

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Auch im Stadtteilladen am Westkreuz soll eine Foodsharing-Station gegen die Verschwendung von Lebensmitteln entstehen.

Auf dem Gelände der IG Feuerwache, Ganghoferstraße 41, haben Projektleiterin Claudia Jovanovic und ihr Team jetzt eine solche Station aufgebaut.

Claudia Jovanovic und ihr Team haben den neuen Fairteiler an der Ganghoferstraße 41 aufgebaut.
Claudia Jovanovic und ihr Team haben den neuen Fairteiler an der Ganghoferstraße 41 aufgebaut. © privat

Neuer Fairteiler im Westend: Kampf gegen Lebensmittelverschwendung soll ermöglicht werden

„Wir freuen uns, damit in unserem Stadtviertel einen Beitrag im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung leisten zu können und auch Menschen, die Bedarf haben, unterstützen zu können“, sagt Jovanovic. Die „IG FeuerwacheInitiativGruppe interkulturelle Begegnung und Bildung“ ist eine Einrichtung, die Bildung mit Angeboten der offenen Jugendarbeit verbindet. Beispielsweise wird ein interkultureller Garten betrieben.

Wie es zum Fairteiler kam: „Im Frühjahr 2021 brachte eine Nutzerin aus dem Garten den Vorschlag ein, hier einen Fairteiler einzurichten. Nach guter Recherche und Absprachen innerhalb unseres Vereins und nach vielen positiven Resonanzen mit Einrichtungen und unseren Kooperationspartnern entschlossen wir uns, den Vorschlag umzusetzen“, berichtet Jovanovic.

Letztes Jahr im Mai reichten sie also beim Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe einen Budgetantrag für die Finanzierung des Projekts ein – der genehmigt wurde.

Neuer Fairteiler im Westend: So funktioniert die Station

Die Station besteht aus einem sogenannten GartenQ (Gartenschrank) mit Regalen, sechs gestapelten Kunststoffboxen und einem Kühlschrank. Es ist auch möglich, Lebensmittel mitzunehmen, ohne selbst etwas mitgebracht zu haben. Denn es geht nicht darum zu tauschen, sondern den Überschuss dorthin zu verteilen wo er Verwendung findet, sodass genießbare Lebensmittel nicht verschwendet werden.

Mit dem Projekt sollen also mehrere Ziele, wie ökologische Nachhaltigkeit, soziales Engagement und Inklusion, unterstützt werden.

Eine kleine Eröffnungsfeier findet am Freitag, 11. März, ab 16 Uhr vor Ort statt.

Weitere Fairteiler in München

Im Stadtgebiet gibt es momentan außerdem an folgenden Adressen Fairteiler:

Neuhausen: Kreativquartier, Dachauer Straße 114, Öffnungszeiten: dienstags um 19 Uhr und sonntags um 11 Uhr.

Ludwigsvorstadt: Eine Welt Haus, Schwanthalerstraße 80, täglich von 9 bis 21 Uhr geöffnet.

Weitere Abgabestationen, die einem ähnlichen Prinzip folgen, sind unter https://foodsharing.de/karte zu finden.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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