Weiß-blau-pink und von einer Münchnerin

Entscheidung steht fest: So sieht das diesjährige Wiesn-Plakat aus

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Die Entscheidung ist gefallen.

Schwanthalerhöhe – Bald geht´s wieder los: Am 21. September startet zum 186. Mal das Münchner Oktoberfest. Jetzt steht der Siegesentwurf des Plakatwettbewerbs fest

So ein Plakat gab es noch nie: Eine bunte Sammlung aller wichtigen Oktoberfest-Elemente.

Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen für die Kandidaten und eine schwere Entscheidung für die Jury. Doch jetzt steht die Entscheidung fest: Der weiß-blau-pink-verspielte Entwurf der gebürtigen Münchnerin Mirjam Mößner ist das offizielle Wiesn-Plakat 2019 – und lässt damit 193 weitere hinter sich. Ein Heimsieg für die Landeshauptstadt.

Der Entwurf von Jörg Lachenmeyer aus Arth in der Schweiz belegt den zweiten Platz auf dem Siegertreppchen.

Aus den eingereichten Entwürfen wurden durch ein Publikums-Voting (Hallo berichtete), bei dem alle Oktoberfest-Freunde ihrem Liebling ihre Stimme geben durften, 30 Plakate für die Endrunde ausgewählt. Aus den verbliebenen Kandidaten kürte eine Fachjury schließlich den Gewinner. 

„Ein solches Plakat gab es noch nie – eine wunderbare und sehr prägnante Darstellung der Insignien der Wiesn“, lobte der Juryvorsitzende Josef Thaler Mößners buntes, grafisches Plakat, das zahlreiche typische Wiesnsymbole vereint. Das Besondere: Neben den Wiesnklassikern (Bavaria, Maßkrug, Kettenkarussell, Tracht etc.) sind auch auch ein paar ungewöhnliche Motive auf dem Entwurf zu finden – wie ein Wildschwein, mehrere Dackel und sogar ein Schlüssel.

Auch der dritte Platz geht an eine Münchnerin: Kirsten Lauterbach.

Und während die ersten schon in den Startlöchern für die Reservierung stehen oder sich bereits Gedanken über das neue, perfekt-trendige Wiesn-Outfit machen, kann sich Mößner nicht nur über ein sattes Preisgeld von 2500 Euro freuen, sondern auch über 10.000 Plakate, die mit ihrem Design für das größte Volksfest der Welt werben. Ihr Entwurf wird außerdem im Internet, auf allen Lizenzartikeln und dem offiziellen Serienmaßkrug abgebildet.

reb

Quellen: muenchen.de, Referat für Arbeit und Wirtschaft

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