Prälat-Wellenhofer-Straße

Dachstuhl von Kindergarten in Flammen - Polizei und Feuerwehr bei Einsatz illegal von Drohne gefilmt

Ein Dachbrand in einer Kindertagesstätte in der Prälat-Wellenhofer-Straße löste am Sonntag einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei aus.
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Ein Dachbrand in einer Kindertagesstätte in der Prälat-Wellenhofer-Straße löste am Sonntag einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei aus.

Ein Dachstuhl eines Kindergarten in der Prälat-Wellenhofer-Straße stand in Flammen. Polizei und Feuerwehr wurden bei dem Einsatz illegal von einer Drohne gefilmt.

  • Am Sonntag kam es in München zu einem Dachstuhlbrand in einem Kindergarten.
  • Feuerwehr und Polizei rückten zum Einsatz in die Prälat-Wellenhofer-Straße aus.
  • Bei den Löscharbeiten wurden die Einsatzkräfte illegal von einer Drohne gefilmt.

Am Sonntagnachmittag ist es in einem Kindergarten zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Ein aufmerksamer Bürger bemerkte auf dem Dach der Kindertagesstätte in der Prälat-Wellenhofer-Straße Rauch und setzte einen Notruf in die Integrierten Leitstelle der Feuerwehr München ab. Auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte bereits Rauch und Feuer auf dem Dach des Gebäudes erkennen. 

Dachstuhlbrand in München - Feuerwehr löscht Flammen in Prälat-Wellenhofer-Straße

Nach zirka zweieinhalb Stunden war das Feuer aus. Um das Gebäude vor dem Wetter zu schützen hatten die Einsatzkräfte eine Abdeckplane angefordert, die über das geöffnete Dach gelegt wurde. Ein Kleinalarmfahrzeug hatte die gewaltsam geöffneten Türen behelfsmäßig verschlossen. Aufgrund der warmen Temperaturen wurden von der Einsatzleitung zügig Einsatzkräfte nachgefordert, um erschöpfte Kollegen abzulösen.

Da sich der Dachstuhlbrand am Wochenende ereignete, waren zu keiner Zeit Menschen in Gefahr. Um die Brandursache zu klären, rückte ein Brandfahnder des Kommissariats 13 aus. Die Schadenshöhe liegt in einem niedrigen 6-stelligen Bereich. 

Dachstuhlbrand in Kindergarten - Einsatzkräfte werden von Drohne gefilmt

Auch die

Polizei

erhielt mehrere Anrufe über den

Brand

. Aufgrund dessen rückte neben der

Feuerwehr

auch die

Polizei

mit mehreren Streifen an. Während die Feuerwehr das Feuer löschte, das vor allem auf dem Dach brannte, sicherten die Polizeistreifen die Löscharbeiten ab und kümmerten sich um die Umleitung des Verkehrs. 

Im Zusammenhang mit den Löscharbeiten fiel eine Drohne auf, die den Einsatz der Polizei und der Feuerwehr filmte. Der Drohnenführer, ein 36-jähriger Münchner, konnte durch die eingesetzten Kräfte ermittelt und angetroffen werden. Da nach der Luftverkehrsordnung das Filmen von Einsätzen der Polizei bzw. der Feuerwehr verboten ist, musste der Drohnenführer den Flug beenden. 

Des Weiteren befand sich der Einsatzort in unmittelbarer Nähe zum Hubschrauberlandeplatz am Klinikum Großhadern, welcher als Flughafen anzusehen ist. Auch dies stellt einen Verstoß dar. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 36-Jährige keine Luftfahrthaftpflichtversicherung für die Drohne hatte und nicht im Besitz eines Nachweises für den Betrieb war. 

Er wurde wegen dieser Ordnungswidrigkeiten nach dem Luftverkehrsgesetz und der Luftverkehrsordnung angezeigt.

Berufsfeuerwehr München/Polizeipräsidium München/jh

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