Die Abenteuer von Cora Corona

Um Kindern die Angst zu nehmen: Laimer Erzieherinnen schreiben Kinderbuch über Coronavirus

Das Cover von "Cora Corona".
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Das Cover von "Cora Corona".

Die Corona-Situation ist für Kinder oft schwer zu verstehen. Zwei Laimer Erzieherinnen wollen mit einem Kinderbuch die Thematik altersgerecht erklären.

  • Kinder tun sich oft schwer, das Thema Corona zu richtig verstehen
  • Zwei Erzieherinnen aus Laim haben zur Erklärung ein Kinderbuch geschrieben
  • Damit das Buch erscheinen kann, sind die Autorinnen auf Spenden angewiesen

Laim – Keine Angst vor „Cora Corona“: Das ist das Ziel von Jennifer Roth (24) und Selina Nesner (21). Die Erzieherinnen aus einer Kita in Laim haben ein Kinderbuch zur Pandemie geschrieben – um Kindern die Angst zu nehmen und Mut zu machen.

"Cora Corona" durch Kinderfragen angeregt

„Als unsere Kita Mitte März schließen musste, haben uns die Kinder mit Fragen gelöchert“, erklärt Nesner. Aufgewühlt fuhr Roth nach Hause, schnell kam ihr die Idee zum Buch.

Die Autorinnen von "Cora Corona": Jennifer Roth (li.) und Selina Nesner.

Gemeinsam mit der befreundeten Kollegin Nesner entwirft sie eine Geschichte. Nesners Mutter, die privat gerne zeichnet, steuert die Illustrationen bei.

Coronavirus wird kindgerecht erklärt

Ihr Buch „Cora Corona“ richtet sich an Kinder von drei bis sieben Jahren. Um das komplexe Thema kindgerecht zu behandeln, wurde das Virus abstrahiert und bewusst positiv dargestellt – zum Beispiel durch den Vornamen Cora.

Anhand alltäglicher Situationen, wie einem Besuch bei Oma und Opa, geben die Autorinnen Tipps, wie sich Kinder am besten verhalten sollten und warum. Dabei haben sie sich an den offiziellen Vorgaben beispielsweise der WHO orientiert.

In "Cora Corona" wird Kindern unter anderem am Beispiel der Großeltern erklärt, wie mit dem Coronavirus umgegangen werden soll.

Das Ziel von "Cora Corona": Kindern das Thema Coronavirus begreifbar machen

Das ausgegebene Ziel: „Damit Cora zuhause bleibt und du wieder die Welt entdecken kannst“, sagt Roth. Generell empfehlen die Pädagoginnen: „Die Fragen und Ängste der Kinder ernst nehmen, altersgerecht beantworten und in den Dialog gehen.“

Komplexe Themen wie ein solches Virus und dessen Verbreitung gelte es begreifbar zu machen. „Man kann zum Beispiel spielerisch richtiges Hände waschen üben. Oder mit älteren Kindern: Finger mit Fingerfarbe anmalen und schauen, wie oft man sich ins Gesicht fasst oder was man sonst alles berührt.“

Autorinnen sind auf Spenden angewiesen

Eine Zusage von einem Verlag haben Roth und Nesner schon. Damit das Buch aber erscheinen kann, sind die Autorinnen auf Spenden angewiesen. Hier können Sie die beiden Autorinnen unterstützen. Je nachdem, welche Summe zusammenkommt, erscheint es als E-Book oder als gedrucktes Exemplar. Ersteres könnte in zwei bis drei Wochen erscheinen, zweiteres in fünf bis sechs.

Sabina Kläsener

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