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Medikamente aus Container gestohlen: Polizei München nimmt Tatverdächtige fest

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Von: Kristina Beck

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Grelles Polizei-Blaulicht.
Zwei Männer haben einen Container brutal aufgebrochen und Medikamente gestohlen. Polizei München spricht von „schwerem Diebstahl“. (Symbolbild) © Christophe Gateau/dpa

Containert werden nicht nur Lebensmittel, wie ein Fall aus München zeigt. Dort haben polizeibekannte Männer Medikamente aus einem Container gestohlen.

München / Ludwigsvorstadt ‒ Zwei Männer wurden Mittwochnacht in der Schillerstraße dabei beobachtet, wie sie auf einem Abfallplatz einen zuvor verschlossenen Container aufbrachen und durchwühlten. Ein Zeuge verständigte den Polizeinotruf 110.

Die Streifen der Münchner Polizei konnten vor Ort einen 25-Jährigen und einen 24-Jährigen als Tatverdächtige vorläufig festnehmen.

Besonders schwerer Fall von Diebstahl: Männer stehlen Medikamente aus Container

Sie sollen Medikamente aus dem Container entwendet haben. Beide wurden nach Beendigung der Anzeigenaufnahme von einer Polizeiinspektion aus entlassen. Beide wurden wegen des „besonders schweren Fall des Diebstahls“ angezeigt.

Denn die Täter sollen den Container, das durch ein Vorhängeschloss gesichert war, aufgebrochen haben, teilt ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage mit. Der Vorgang lässt darauf schließen, dass den Männern bekannt war, dass sich in diesem Container Medikamente befanden. Zudem seien sie in der Vergangenheit bereits mehrmals in Verbindung mit dem Betäubungsmittelgesetz in Erscheinung getreten.

Zur Art der Medikamente konnte die Polizei keine Auskunft geben. Das Kommissariat 53 (Einbruchsdelikte) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Was ist Containern und wie wird es bestraft?

Unter „Containern“ wird das Entnehmen weggeworfener, noch genießbarer Lebensmittel zum Eigenverbrauch aus Abfallcontainern (von Supermärkten) verstanden.

Wer eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird gemäß § 242 Abs. 1 StGB wegen Diebstahls (vgl. Überschrift § 242 StGB) mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 

Quelle: Deutscher Bundestag

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