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Nach Beschwerden: Können „Bauern-“ und „Fischmarkt“ künftig zeitgleich am Laimer Anger stattfinden?

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Von: Daniela Borsutzky

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Wöchentlich findet am Laimer Anger der „Bauernmarkt“ statt. An zwei Freitagen im Jahr ist der Platz von den „Fisch- und Markttagen“ besetzt – das gefällt nicht jedem.
Wöchentlich findet am Laimer Anger der „Bauernmarkt“ statt. An zwei Freitagen im Jahr ist der Platz von den „Fisch- und Markttagen“ besetzt – das gefällt nicht jedem. © Schlaf

Der wöchentlich stattfindende Bauernmarkt in Laim muss sich seinen Platz an bestimmten Tagen mit dem Fischmarkt teilen. Der BA will, dass die Veranstalter eine Lösung finden.

LAIM Frisches Gemüse, Blumen, Backwaren und Fleisch aus der Region gibt es jeden Freitag von 7 bis 13 Uhr auf dem Laimer Anger zu kaufen. Knapp 20 Jahre hatte der „Bauernmarkt“ seinen Standort neben der Fürstenrieder Schule wo sich inzwischen das Café Steinchen befindet, 2017 zog er an den jetzigen Platz um.

Die Laimer können dort (abgesehen von der Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige) wöchentlich ihren Einkauf erledigen – bis auf zwei Freitage im Jahr. Dann gastieren dort die Laimer „Fisch- und Markttage“. Für zwei Bürger war das Grund, sich an den Bezirksausschuss zu wenden, mit der Bitte, den „Fischmarkt“ zu verlegen.

Laimer Fisch- und Bauernmarkt: Veranstalter sollen gemeinsame Lösung finden

In der jüngsten BA-Sitzung war der Tenor der Lokalpolitiker, dass beide Märkte ihre „Fans“ haben und die Veranstalter miteinander ins Gespräch kommen müssten. „Fischmarkt“-Betreiber Rudolf Tille erklärte: „Auch wir sind am kämpfen und schauen, dass wir überleben.“ Auf Vorschlag von Margit Meier (SPD) betonte er, dass er bereit sei, zusammenzurücken, sodass möglicherweise beide Märkte zeitgleich stattfinden könnten. Jedoch sei dies aufgrund bürokratischer Hürden nicht einfach und Genehmigungssache des KVR. Einstimmig einigte sich das Gremium darauf, bei einem Termin mit allen Beteiligten – einschließlich KVR – eine Lösung finden zu wollen.

Auf Hallo-Nachfrage erklärt Maren Kowitz vom Kommunalreferat, dass in diesem Fall anders als bei einem offiziellen Wochenmarkt die Markthallen München eine bestimmte Fläche an den Bauernmarktverein vergeben und dieser seine Händler selbst organisiert. Seit Beginn sei einvernehmlich festgesetzt worden, dass der „Bauernmarkt“ zweimal pro Jahr aufgrund des „Fischmarktes“ entfällt. Gemeinsam mit dem BA seien Ausweichflächen in der näheren Umgebung geprüft worden – aber keine war von Größe und Infrastruktur her geeignet.

Laut KVR könne eine Aussage über eine Höchstzahl an Ständen auf der Fläche pauschal nicht getroffen werden, da diese von mehreren Faktoren wie beispielsweise Größe, Art und Infrastruktur abhänge. „Es müssen konkrete Pläne für eine Prüfung vorliegen. In diesem Zusammenhang könnte sodann auch geprüft werden, ob beide Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden können.“

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