Schwanthalerhöhe

Spitzenkandidat für die Linke

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Dominik Lehmann (Die Linke)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie mit der "Partyzone Westend" umgehen wollen und welches Problem am schnellsten angegangen werden muss.

Name: Dominik Lehmann
Alter: 37 Jahre
Stadtviertel: Schwanthalerhöhe
Beruf: Diplom Sozialpädagoge (FH)

Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel:
Gentrifizierung und Verdrängung sollte nicht normal sein. DIE LINKE setzt sich für Wohnen als Grundrecht, eine nachhaltige Verkehrspolitik, die Förderung alternativer Kultur, die Erhaltung des öffentlichen Raumes und für soziale Teilhabe aller Menschen die dort leben ein.

Gehört die Aufteilung des öffentlichen Raums im Stadtbezirk überdacht?
Wir sind für die Gestaltung des Stadtbezirks als sozialer und solidarischer Ort. Dafür braucht es öffentliche Orte der Begegnung die kosten- und barrierefrei gestaltet werden müssen. Dazu zählen Plätze und Parks und unkommerzielle Räume in öffentlicher Hand.

In den vergangenen BA-Sitzungen beschwerten sich immer wieder Bürger über eine „Partyzone Westend“. Wie sieht eine verträgliche Lösung aus?
In den letzten zwei Sommern haben sich dort abends und vor allem am Wochenende viele Menschen aufgehalten aber 3/4 des Jahres ist es dort auch eher ruhig. Wir fordern in München mehr öffentliche Orte an denen Menschen sich begegnen und organisieren könnten.

Was ist Ihrer Meinung nach das größte Streitthema im 8. Bezirk und wie stehen Sie dazu?
Eine Infrastruktur die allen zugute kommt die hier leben - anstatt kommerzielle Großprojekte (Forum Schwanthalerhöhe). Städtischer Grund sollte nicht mehr an private Investoren, sondern nur noch im Erbbaurecht vergeben werden, an Anbieter die bezahlbaren Wohnraum garantieren.

Welches Problem muss außerdem schnellstens angegangen werden und wie?
Sichere und breitere Radwegsverbindungen nach Pasing und die Innenstadt, der Ausbau von Fußwegen, Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Zonen. Flächendeckend Fahrradstellplätze und ein stadtteilbezogenes Sharing-Modell für Lastenräder.

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