Schwanthalerhöhe

Spitzenkandidatin der Grünen

Sibylle Stöhr (Bündnis90/Die Grünen)
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Sibylle Stöhr (Bündnis90/Die Grünen)

Hallo stellt die Erstplatzierten der Parteien vor, die für den Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe kandidieren. Sie verraten im Steckbrief auch, wie sie mit der "Partyzone Westend" umgehen wollen und welches Problem am schnellsten angegangen werden muss.

Name: Sibylle Stöhr
Alter: 49 Jahre
Stadtviertel: Schwanthalerhöhe
Beruf: Berwanderführerin

Mein wichtigstes Ziel fürs Viertel:
Mit den Menschen im Viertel das Westend nachhaltig, sozial und gerecht gestalten. Solidarisch miteinander statt mit Ellenbogen gegeneinander. Ausgrenzung, Rassismus und Nationalismus darf keine Chance haben.

Gehört die Aufteilung des öffentlichen Raums im Stadtbezirk überdacht?
Ein ganz klares Ja. Wir brauchen mehr Platz für Fußgänger- und Radfahrer*innen, für Mensch und Natur. Wir müssen überlegen, welche Flächen wir entsiegeln können, um im kleinen aktiven Klimaschutz zu betreiben.

In den vergangenen BA-Sitzungen beschwerten sich immer wieder Bürger über eine „Partyzone Westend“. Wie sieht eine verträgliche Lösung aus?
Anwohner wollen ihre Ruhe, junge und jung gebliebene Leute ein lebendiges Viertel. Das wird immer so sein in einer Millionenstadt. Mehr Rücksichtnahme auf beiden Seiten und die Vermittlung von AKIM und dem BA haben schon geholfen.

Was ist Ihrer Meinung nach das größte Streitthema im 8. Bezirk und wie stehen Sie dazu?
Der Verkehr. Wir GRÜNE (und natürlich auch ich) versuchen konsequent besseren Bedingungen für Fußgänger und Radfahrer umzusetzen, sehen uns leider häufig mit einem "ja, aber" konfrontiert. Eins ist klar: Klimafreundliche urbane Mobilität gibt es nur mit uns!

Welches Problem muss außerdem schnellstens angegangen werden und wie?
Wohnen, das zentrale Thema unserer Zeit. Die Möglichkeiten des BA sind begrenzt, aber wir können Druck ausüben, dass die Stadt das Vorkaufsrecht ausübt. Wir fordern ein Büro, das Mieter*innen, die vom Verlust ihrer Wohnung bedroht sind, unterstützt.

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