Für mehr Tischtennis im Viertel

Absage der Stadt für neue Tischtennisplatten – doch der BA lässt nicht locker 

Die Tischtennisplatten am Georg-Freundorfer-Platz hält die Stadt nicht für sanierungsbedürftig.
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Die Tischtennisplatten am Georg-Freundorfer-Platz hält die Stadt nicht für sanierungsbedürftig.
  • Daniela Borsutzky
    VonDaniela Borsutzky
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In der Schwanthalerhöhe wünscht man sich neue Tischtennisplatten. Die Stadt hat diesem Wunsch nun eine Absage erteilt. Der BA lässt nicht locker und sucht Alternativen.

Weil das Spielen auf den wenigen, alten Platten auf der Schwanthalerhöhe keinen großen Spaß macht, sind die Tischtennis-Freunde West bereits im Frühjahr in die Offensive gegangen: Beim örtlichen Bezirksausschuss forderten sie neue und auch mehr Spielflächen. Die Lokalpolitiker unterstützten das Vorhaben – doch die Stadt spielt nicht mit.

In einem Schreiben der Abteilung Gartenbau des städtischen Baureferats an den BA heißt es zusammengefasst, dass dafür momentan kein Geld vorhanden sei. In ihrer jüngsten Sitzung diskutierten die Lokalpolitiker das Thema erneut, mit der Absage der Stadt wollten sie sich nicht zufrieden geben.

Neue Tischtennisplatten für die Schwanthalerhöhe: Stadt erteilt Absage

Bei den beiden Tischtennis-Platten am Georg-Freundorfer-Platz konnte der Gartenbau keine Sanierungsbedürftigkeit feststellen. Eine Umgestaltung der Sommerstockbahn für Tischtennis und Boule, wie von den Hobby-Spielern empfohlen, sei grundsätzlich denkbar. Als weitere Standorte wurden der Bahndeckel und der Josef-Thurner-Platz vorgeschlagen. Bei letzterem seien die Platzverhältnisse laut Stadt zu beengt. Und am Bahndeckel gebe es immer wieder Beschwerden bezüglich abendlicher Ruhestörung – die Situation wolle man durch Aufstellen von Platten nicht noch verschärfen.

In einer Stellungnahme kritisiert der BA jetzt die „kaum einschätzbaren Zielsetzungen“. Das Gremium will daher eine konkrete Zeitschiene für den Umbau der Sommerstockbahn erfahren. Hinsichtlich des Josef-Thurner-Platzes stimmt der BA dem Gartenbau zu – das Argument „Lärm“ am Bahndeckel wolle man allerdings nicht gelten lassen. Die Stadt soll dort daher „mit zwei mobilen Platten einen Versuch starten“. Außerdem will das Gremium weiter versuchen, geeignete Standorte im Viertel zu finden und fordert die Stadt auf, es ihm gleich zu tun.

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