Laim: Unbekannte rauben Doppelhaushälfte aus – Polizei sucht nach Zeugen

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Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

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Stadt will sich Rechte an den Marken „Wiesn“ und „Oktoberfest“ sichern

Ein Milliardengeschäft

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Die Stadt hat den Markenschutz für die Begriffe „Oktoberfest“ und „Wiesn“ beantragt.

Schluss mit der Geldmacherei durch Dritte? Wenn es nach der Stadt geht, dann sind die Begriffe „Oktoberfest“ und „Wiesn“ bald geschützt - Hallo hat nachgehakt

Ob Oktoberfest-Filzhüte, bayerisches Duschgel oder Wiesn-Sneakers – etliche Unternehmen versuchen, vom größten Volksfest der Welt zu profitieren und stellen Produkte mit Bezug zum Oktoberfest her. Geht es nach der Landeshauptstadt, soll damit Schluss sein. Sie hat den Markenschutz für den Begriff „Oktoberfest“ beim Deutschen Patent- und Markenamt sowie für den Begriff „Wiesn“ beim europäischen Pendant, der EUIPO, beantragt. „Die Stadt München könnte dann etwa ein „Hamburger Oktoberfest“ oder „Wiesn-Dirndl“ verbieten beziehungsweise Lizenzgebühren dafür verlangen“, sagt Universitätsprofessor und Markenexperte Dr. Ansgar Ohly.

Oktoberfest-Filzhüte sind der Renner. Nicht nur unter Touristen.

Reine Geldmacherei? Imagepflege, wie der Wiesn-Veranstalter, das Referat für Arbeit und Wirtschaft, mitteilt. Die Stadt betreibe einen erheblichen Aufwand für die Veranstaltung. Gleichzeitig tue sie sich immer schwerer, durch die Kommerzialisierung des Fests durch Dritte, insbesondere durch Produktvertrieb, das Image ihrer eigenen Veranstaltung zu bestimmen.

Universitätsprofessor und Markenexperte Dr. Ansgar Ohly schätzt die Chancen für Erfolg eher gering ein.

Ob und wann der Markenschutz greift, kann derzeit nicht gesagt werden: Es seien noch einige Fragen offen, mit einer Entscheidung sei mit aller Wahrscheinlichkeit nicht bis zum Beginn der diesjährigen Wiesn zu rechnen, heißt es aus dem Markenamt. Auf europäischer Ebene läuft die Einspruchsfrist noch bis zum 5. September. Und dann?

„Ich schätze die Chancen der Anmeldung eher gering ein“, sagt Ohly. „Schon das Wort ,Oktoberfest‘ ist beschreibend – für ein Fest, das im Oktober stattfindet. Und wenn Verbraucher ,Wiesn-Produkte‘ sehen, denken sie an die Wiesn, aber nicht daran, dass es sich bei Wiesn-Produkten um offiziell lizenzierte oder von der Stadt hergestellte Produkte handelt.“

Klarheit herrscht bereits beim Oktoberfest-Logo, dem Plakatmotiv und dem Maskottchen, dem Wiesn Wastl. Sie sind beim Deutschen Patentamt eingetragen. Wer Produkte wie Krüge, Postkarten und vieles mehr damit versehen will, muss dafür eine Lizenz beim Veranstalter, dem Referat für Arbeit und Wirtschaft München, erwerben. so

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