Tag der offenen Tür in Martinsried

Hier kann man zum Forscher werden

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Max-Planck-Institute in Martinsried gewähren Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftler.

Selbst zum Forscher werden können die kleinen Besucher beim Tag der öffnen Tür in den Martinsrieder Max-Planck-Instituten (MPI) für Biochemie und für Neurobiologie, Am Klopferspitz 18. Am Samstag, 22. Oktober, beantworten die Mitarbeiter des MPI nicht nur Fragen zu ihrer aktuellen Forschung. Wer einmal selbst in den Laborkittel schlüpfen mag, der kann einen Kurs im MaxLab, dem Schüler- und Besucherlabor der Institute besuchen.

Kinder von sechs bis elf Jahren können dort Experimente durchführen oder herausfinden, warum sich Brot blau färbt. Besucher ab zwölf Jahren können ihre eigene DNA isolieren und mit nach Hause nehmen oder eine histologische Reise in den Mikrokosmos unternehmen.

„Wir möchten keine Forschung im Elfenbeinturm“, erklärt Christiane Menzfeld, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des MPI für Biochemie. Stefanie Merker, ihr Pendant am MPI für Neurobiologie fügt hinzu: „Die Leute sollen wissen, was für spannende Wissenschaft sie mit ihren Steuergeldern ermöglichen.“ Nicht zuletzt aus diesen Gründen öffnen die beiden Martinsrieder Institute alle zwei Jahre ihre Türen und Labore für interessierte Besucher.

Und so geben heuer die Wissenschaftler, Servicemitarbeiter, Auszubildenden und der Betriebsarzt an 31 Ständen allgemeinverständliche Einblicke in ihre Arbeiten. Dabei geht es zum Beispiel um Fragen wie „Woher weiß eine Zelle, in welchen Zelltyp sie sich entwickeln soll?“ oder „Wie beeinflussen neuronale Schaltkreise das Verhalten?“ Wer nach den Informationen am Stand noch mehr wissen möchte, der kann den Forschern auf einer der 17 verschiedenen Führungen in ihre Labore folgen. Im großen Hörsaal der Institute gehen die Direktoren der Institute so fundamentale Fragen an wie „Ist Leben konstruierbar?“, „Wie rechnen Nervenzellen?“ und „Wie entziffern wir den Schaltplan des Gehirns?“. ad

Der Tag der offenen Tür geht von 10 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos im Internet unter www.neuro.mpg.de/tdot und www.biochem.mpg.de/tdot.

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