Jetzt wird gebaut

Lukas-Gymnasium: So sieht der Entwurf aus

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Die Baustelleneinrichtung ist bereits in vollem Gange. Anfang 2020 sollen die neuen Klassenzimmer auf dem Dach der Turnhalle fertig sein.

Mehr Platz zum Lernen: Um den Andrang an neuen Schülern gerecht zu werden, wird das Schulgebäude bis 2020 erweitert. Die ersten Entwürfe wurden jetzt der Öffentlichkeit präsentiert.

Laim – 23 Klassen gibt es derzeit in der privaten Lukas-Schule an der Riegerhofstraße – aber nur 18 Klassenzimmer plus zwei provisorische Container. Mittelschule und Gymnasium teilen sich die Räumlichkeiten.

Update 5. Juni 2019:

Die Lukas-Schule und der SV Laim wollen einen Schulerweiterungsbau für 500 weitere Schüler mit unterirdischer Dreifachturnhalle errichten  –  und haben das Vorhaben jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. 2017 hatte die Schule ein angrenzendes Grundstück an der Gotthardstraße von der Deutschen Bahn gekauft. Nach Entwürfen der Architekten Harter und Kanzler soll dort ein Neubau mit zwei und drei Geschossen entstehen.

Das Modell des Erweiterungsbaus steht schon.

Im Modell ist der weiße Baukörper das Erweiterungsvorhaben, helles Holz – umliegende Häuser, dunkleres Holz – die Bestandsschule und Turnhalle. 21 neue Zimmer sind vorgesehen – Platz für eine dreizügige Grundschule, Mittagsbetreuung, Fachräume und weitere Zimmer. Das Gymnasium befindet sich derzeit im Aufbau – eine Brücke soll dieses mit dem Neubau verbinden. Der Vorentwurf wird derzeit vom Planungsreferat geprüft. Mit dem Bau könnte frühestens ab 2022 begonnen werden, spätestens 2026. Bisher gibt es für das Grundstück weder einen Bebauungsplan noch ein Verkehrskonzept.

Erstmeldung 21. Juli 2018:

Das ändert sich jetzt: Die Süd- und die Westseite der Dreifachsporthalle beziehungswiese die Mensa werden in L-Form mit einem Stockwerk überbaut. Neun Klassenzimmer sowie ein Fachraum für Biologie und Chemie entstehen dort. Die Baustelleneinrichtung hat bereits begonnen.

Geschäftsführer Martin Wagner freut sich schon, wenn mit dem Aufbau des Gymnasiums der Schulverbund der Lukas-Schule vervollständigt wird.

„Das Gymnasium ist zur Zeit im Aufbau und besteht aus sechs Klassen, nämlich fünfte bis zehnte“, erklärt Martin Wagner, Geschäftsführer der Lukas-Schule. Zunächst sei das Gymnasium einzügig geplant, jedoch hätte die Stadt eine Planung für eine Maximalbebauung der Riegerhofstraße gefordert. Dadurch bestehe die Option, später weitere Räume zu bauen, in welchem ein zweiter Gymnasialzweig untergebracht werden könnte.

In vier bis acht Wochen wird der obere Schulhof auf der Turnhalle dicht gemacht, dann wird der Kran aufgestellt.

Anfang 2020 sollen die neuen Räume fertig werden. In vier bis acht Wochen wird der obere Schulhof auf der Turnhalle dicht gemacht, dann wird der Kran aufgestellt. Die Baustellenzufahrt erfolgt über die Gotthardstraße. Die Baumaßnahme kostet „zwischen sechs und sieben Millionen Euro“, sagt Wagner. Im Bezirksausschuss (BA) Laim war die Erweiterung umstritten, vorallem SPD- und Grünenfraktion sprachen immer wieder von einer „Salami-Taktik“ und tragen Sorge, dass die fortschreitende Erweiterung irgendwann zu Lasten des einzig öffentlichen Sportplatzes im Viertel fallen könnte. Wagner bestreitet das.

Derzeit besuchen etwa 90 Schüler das Gymnasium, im September steigt die Anzahl dann auf circa 115. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagt Wagner. 285 Euro kostet ein Schulplatz am Gymnasium, freie Plätze gibt es noch. Die ersten beiden Abschlussjahrgänge müssen ihr Abitur extern machen – denn zunächst muss das Gymnasium anerkannt werden. dbo

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