Umsetzung für 2021/22 geplant

Parkraummanagement: Bürger fordern Erweiterung der Lizenzgebiete

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Anwohner und Pendler kämpfen in Laim um die wenigen Lücken. Die Stadt hat jetzt mögliche Lizenzgebiete im Viertel vorgestellt.

Mehr Wapperl für Laim? Wenn es nach einigen Anwohnern des 25. Stadtbezirks geht, dann lautet die Antwort Ja. Welche Bereiche konkret betroffen sein könnten...

Update: 18. September

Laim – Die nervenaufreibende Suche nach einer Parklücke könnte sich für viele Laimer künftig verbessern – wenn ab 2021/22 das Parkraummanagement im Viertel eingeführt wird (siehe unten). 

Aber eben nicht für alle Bewohner des 25. Stadtbezirks, wie in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses wieder einmal deutlich wurde. Diesmal hatte sich ein Bürger mit einem Schreiben an den BA gewandt und forderte eine Ausweitung des Lizenzgebietes nach Süden.

Vorgesehen ist bisher eine Wapperlzone im Bereich des Laimer S-Bahnhofs im Umgriff um die Stammstrecke, die Lautensackstraße, die Agnes-Bernauer-Straße und die Von-der-Pfordten-Straße. Der Bürger beantragt eine Erweiterung für das Gebiet südlich der Camerloherstraße, zwischen Fürstenrieder Straße und Rushaimerstraße. 

In dem Schreiben ist unter anderem von der St.-Ulrich-Straße als „schmalste Straße Münchens“ die Rede, passierende Fahrzeuge müssten den Gehweg benutzen, parkende Autos würden immer wieder beschädigt werden. 

Viertel-Chef Josef Mögele (SPD) zeigte Verständnis, bescheinigte der Forderung momentan jedoch wenig Chancen auf Umsetzung. Man werde das Schreiben an die Stadt weiterleiten.

Daniela Borsutzky

Erstmeldung: 13. Februar – Werden diese Bereiche Laimer Lizenzgebiete?

Laim – Der Kampf um den Parkplatz macht auch vor Laim nicht Halt: Wie in vielen anderen Vierteln sind die Bewohner des 25. Bezirks regelmäßig auf verzweifelter Suche nach der Lücke. Schon lange fordern die Lokalpolitiker eine Parkraumbewirtschaftung – jetzt ist ein Meilenstein geschafft: In der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) stellte Benjamin Stjepanovic vom Planungsreferat die Untersuchung zur Einführung einer Parklizensierung rund um den Laimer Kreisel vor und prognostizierte eine Umsetzung für 2021/22.

Südlich der S-Bahn sollen vier Lizenzgebiete entstehen

Vier Wapperlzonen sollen den Parksuchverkehr in Laim reduzieren. Doch: Der Bereich rund um den U-Bahnhof Friedenheimer Straße bleibt lizenzfrei. Die Lokalpolitiker befürchten ein Ausweichen in den ausgesparten Bereich.

Bereits 2015 wurden zwei Gebiete im Viertel untersucht, mit dem Ergebnis, dass die Voraussetzungen nicht erfüllt wurden (Hallo berichtete). Jetzt wurde 2018 nochmals geprüft: Im Bereich des Laimer S-Bahnhofs im Umgriff um die S-Bahn-Stammstrecke, die Lautensackstraße, die Agnes-Bernauer-Straße und die Von-der-Pfortden-Straße. „Das Gebiet ist im Prinzip flächendeckend ausgelastet“, erklärte Stjepanovic. Zwei Varianten wurden vorgestellt: Bei beiden Versionen gäbe es vier Lizenzgebiete. Version eins teilt eines der Gebiete entlang der Mitterhofer Straße, Variante zwei entlang der Friedenheimer Straße. Der BA sprach sich für letzere aus, da die Friedenheimer Straße allein optisch bereits eine Grenze darstelle.

Ausweichen in den ausgesparten Bereich ist wahrscheinlich

Das Problem: Der Bereich südlich der Agnes-Bernauer-Straße, zwischen Fürstenrieder Straße und Siglstraße, wurde nicht berücksichtigt. Eine Einführung sei hier im Moment nicht möglich, erklärte Stjepanovic. Wenn es nach CSU-Fraktionssprecherin Anette Zöllner ginge, müsste das Parkraummanagement flächendeckend auf ganz Laim angewendet werden: „Man muss nicht abwarten, sondern kann prognostizieren, dass es in den anderen Bereichen dafür schlimmer wird.“ Außerdem seien illegale Gehwegparker viel zu wenig berücksichtigt. Der BA drängt daher darauf, den ausgelassenen Teil zeitnah prüfen zu lassen. Ob und welche Gebiete untersucht werden, entscheidet letztlich allerdings der Stadtrat.

In Kürze möchte der BA außerdem zu einer Einwohnerversammlung einladen, um die betroffenen Bürger zu informieren. Die Laimer Lizenzgebiete werden laut Stjepanovic voraussichtlich erst nach der Sommerpause im Stadtrat behandelt.

Daniela Borsutzky

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