Stadt macht Vorschlag für Mietvertrag

Kommt Zeit kommt „Rad und Tat“

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Neben „Rad und Tat“ suchen noch zwei weitere Wagenburgen („Hin und Weg“, „Stattpark Olga“) nach einer Perspektive für ihre Wohn- und Kulturprojekte.

Westend - Drei Wagenburgen gibt es in der Stadt - ständig sind sie gezwungen den Standort zu wechseln - Jetzt wollen die Vereine auf ihre Situation aufmerksam machen

Der Verein „Rad und Tat“ will ein freies Gelände im Westend als Wagenburg zwischennutzen und so der Wohnungsnot kreativ entgegentreten (Hallo berichtete im März). Das Grundstück „MK2“ an der Ganghoferstraße ist Teil des alten Messegeländes und seit 2008 ungenutzt. 2020 will die Stadt dort Schulen bauen – bis dahin möchte der Verein die Fläche zwischennutzen.

Jetzt gibt es gute Nachrichten: Auf Hallo-Nachfrage erklärt Berhard Plank vom Kommunalreferat, dass es für das gewünschte Grundstück von Seiten der Stadt nun einen Vorschlag für einen Mietvertrag gibt: „Seit Kurzem besteht ein interner Entwurf, zu dem sich nun der Verein äußern muss. Und dann müssen wir uns einigen.“ Mehr dürfe er aus Datenschutzgründen allerdings nicht verraten. Florian Holy, Sprecher von „Rad und Tat“ erklärt indes, dass beim Verein noch kein Vertrag angekommen sei.

Neben „Rad und Tat“ suchen noch zwei weitere Wagenburgen („Hin und Weg“, „Stattpark Olga“) nach einer Perspektive für ihre Wohn- und Kulturprojekte. „Hin und Weg“ gibt es seit 20 Jahren, im August muss die Gruppe ihren Platz an der Denningerstraße räumen. Eine Alternative ist trotz Unterstützung des Bezirksausschusses noch nicht in Sicht. „Stadtpark Olga“ feiert dieses Jahr sein achtjähriges Bestehen in München. Ende August steht auch hier wieder ein Umzug auf dem Programm – es ist der vierte in acht Jahren.

Um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, bauen die drei Vereine am Donnerstag, 26. Juli, ein Wagendorf vor der Oper auf – von 15 bis 21 Uhr gibt es einen „Bau dir deine Stadt“-Workshop, Kaffee und Kuchen sowie Live-Musik. dbo

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