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Klenze zum Kleben

Der weltberühmte Baumeister prägte das Gesicht Münchens – jetzt gibt es zu seinem 225. Geburtstag eine Sonderbriefmarke

München Er prägte das Gesicht des klassizistischen Münchens wie kein zweiter: Leo von Klenze schuf den damals größten Museumsbau der Welt, die Alte Pinakothek, war verantwortlich für die charakteristischen Gebäude an Odeonsplatz und Brienner Straße. Münchens berühmter Baumeister wäre Ende Februar 225 Jahre alt geworden – ihm zu Ehren hat die Post jetzt eine Sonderbriefmarke entwerfen lassen (Foto rechts). Der Grafiker, Professor Heribert Birnbach, entschied sich als Motiv für eines der bekanntesten Werke Leo von Klenzes, die Propyläen am Königsplatz, die dieser 1846 bis 1860 baute. Zuvor – von 1816 bis 1830 – war er dort schon verantwortlich für den Bau der Glyptothek. „Der Königsplatz war schon ein großartiges Prestigeprojekt“, erklärt Dr. Michael Stephan, Leiter des Münchner Staatsarchivs. Dennoch ist die Wahl des Motivs – bei all den bekannten Münchner Gebäuden, die von Klenze geschaffen hat – bestimmt nicht leicht gefallen: Viele andere Motive hätten eine Briefmarke schmücken können, wie unsere kleine Auswahl an „selbstgebastelten“ Marken zeigt (siehe unten). Besonders prägte Klenze, der gleichzeitig Hofbauintendant und Vorstand der Obersten Baubehörde war, auch das Bild der Ludwigstraße – zumindest des südlichen Teils. Siegestor, Universität, Staatsbibliothek und Ludwigskirche baute Friedrich von Gärtner. „Die beiden waren erbitterte Konkurrenten, sind aber untrennbar miteinander verbunden“, so Stephan. Dementsprechend läuft auch die Klenzestraße durch den Gärtnerplatz, auf dem auch eine Büste von Leo von Klenze steht. Heute liegen die beiden bekannten Baumeister auf den Alten Südfriedhof begraben. Von Klenze überlebte seinen Konkurrenten um 17 Jahre – und hat heute sogar eine eigene Briefmarke. Maren Heußler

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