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„Sportliche Herausforderung“: Münchner Polizisten jagen ausgerissenen Hunden hinterher

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Von: Kristina Beck

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Zwei Bundespolizisten mit zwei Hunden.
Bundespolizisten mussten in München-Laim zwei ausgerissene Hunde einfangen. © Bundespolizei

„Sportleistung für diesen Monat erfüllt...“ Die Bundespolizei will am Bahnhof München-Laim über eine Stunde lang zwei ausgerissene Hunde einfangen.

München / Laim ‒ 1:07 Stunden und 4,5 Kilometer ‒ das ist die stolze Bilanz, die die Beamten der Bundespolizei nach ihrer Hunde-Verfolgungsjagd vorweisen können.

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Am Montagabend fielen Beamten der Bundespolizei in der Nähe des Güterbahnhofs München-Laim zwei „umherstreunende“ Hunde der Rasse „Malinois“ auf ‒ offensichtlich waren sie ohne Begleitung unterwegs. Bei mehrfacher Annäherung der Beamten rissen die beiden Hunde jedoch immer wieder aus und ließen sich nicht einfangen.

Vermeintliche Streuner ‒ Polizei will zwei Hunde am Bahnhof Laim einfangen

Zunächst war kein Besitzer in der Nähe erkennbar, und eine Vermisstenmeldung lag auch nicht vor. Da beide Tiere Leuchthalsbänder trugen, gingen die Bundespolizisten jedoch davon aus, dass beide erst kurz zuvor beim Gassigehen weggelaufen waren.

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Schließlich sei einer der Hunde durch nach langer fußläufiger Verfolgung am Rangierbahnhof Laim gestellt worden, teilt die Polizei mit.

Zwischenzeitlich meldeten sich die Besitzer der Hunde („Tine“ und „Aurora“) bei einem Beamten. Den Besitzern gelang es, den zweiten Hund einfangen.

In ihrem Polizeibericht nehmen die Polizisten die „Verfolgungsjagd“ jedoch mit Humor und sprechen von einer „sportlichen Herausforderung“.

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