Laim: Unbekannte rauben Doppelhaushälfte aus – Polizei sucht nach Zeugen

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Wiesn 2019: Noch wenige Wochen bis zum Anstich – so läuft der Aufbau

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Hirschgarten: Bahnhof ohne Barrieren, Kiosk und WC

Neue Station an der Friedenheimer Brücke wird zum Fahrplanwechsel eingeweiht

LAIM Fast 40 Jahre ist es her, dass die Münchner S-Bahn ihren Betrieb aufnahm. Seitdem hat sich auf der Stammstrecke nicht viel getan – im Gegenteil: An vielen Bahnhöfen nagt der Zahn der Zeit (siehe Kasten). Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember nimmt jetzt erstmals ein gänzlich neuer Bahnhof seinen Betrieb auf – die Station „Hirschgarten“ an der Friedenheimer Brücke. Wer den ersten Zug, der regulär hält, erwischen will, muss allerdings früh aufstehen: Um 3.10 Uhr wird die erste S-Bahn erwartet. „Städtebaulich hat sich in den 40 Jahren einfach so wenig getan, das man nie gesagt hat, es besteht Handlungsbedarf“, erklärt Heiko Hamann von der DB Station & Service AG. Das hätte sich durch das „Stadtquartier am Hirschgarten“ nun aber geändert. 6000 Menschen sollen dort einmal leben, weitere 6000 ihre Brötchen verdienen. Im April 2008 hat die Bahn mit den Vorbereitungen für den Bau begonnen, es mussten etwa Gleise verlegt werden – schließlich lief der normale S-Bahn-Betrieb auf der Stammstrecke während der Bauarbeiten weiter. Rund acht Millionen Euro kosteten schon diese Maßnahmen, bevor überhaupt mit dem eigentlichen Bau begonnen werden konnte. 5,3 Millionen Euro verschlang dann der Bau der eigentlichen Station – herausgekommen ist ein S-Bahnhof mit „jeglicher Ausstattung, die man heute von einer modernen S-Bahn-Station erwarten kann“, wie Heiko Hamann sagt. Die Fakten: Der neue Mittelbahnsteig ist 210 Meter lang, der Bahnhof komplett barrierefrei. Mit einem Aufzug können Fahrgäste direkt auf die Friedenheimer Brücke gelangen. Zwei Bahnsteigdächer mit einer Länge von 39 und 42 Metern sollen dafür sorgen, dass man auch bei Regen im Trockenen warten kann. Vorerst rechnen die Planer mit keinem allzu großen Fahrgastaufkommen. Bisher war die Hackerbrücke außerhalb der Wiesntage die „kleinste“ Station – diesen Part dürfte nun der Bahnhof Hirschgarten übernehmen. Zunächst werden 15 000 Menschen am Tag erwartet. Zum Vergleich: An der Hackerbrücke steigen täglich 25 000 Passagiere um, am Marienplatz sind es 180 000. Wie groß der Andrang am neuen Bahnhof ist, das wird auch davon abhängen, wie gut die ebenfalls neu gebaute Bushaltestelle auf der Brücke angenommen wird. Eines aber steht schon einmal fest: Toiletten wird es in dem neuen Bahnhof keine geben. Das sei in neuen Stationen so üblich, sagt die Bahn. Und auch wer einen Kaffee kaufen will, muss eine Station weiter fahren – ein Kiosk ist nicht vorgesehen. Ein Glück, dass man an der Stammstrecke nie lange auf die nächste Bahn warten muss. Felix Müller Stolper-Station: Schandfleck von Laim Die Bürgerversammlung in Laim ist gut besucht und die Luft in der Turnhalle schon ein wenig dünn, als Frank Hofmann mit seiner Wortmeldung an die Reihe kommt. „Es geht um den Laimer S-Bahnhof“, sagt er und erzählt von seinem ehrenamtlichen Engagement bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO), wo er eine an Multiple Sklerose (MS) erkrankte Frau betreut. Sie sitzt im Rollstuhl, und das macht ihr und vielen anderen S-Bahnnutzern den Laimer Bahnhof zum Problem. Der Lift, der gehbehinderten Menschen den Zugang zu den Gleisen erleichtern soll, ist meistens kaputt. Es wird genickt, als Hofmann die schlichte Frage stellt, warum keine Rolltreppen gebaut werden. Das beantwortet Alexander Reissl, Leiter der Bürgerversammlung: Wegen des geplanten Baus der 2. Röhre auf der Stammstrecke werde „bis auf Weiteres“ nicht in neue Rolltreppen investiert. kas

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