So extravagant wird die neue Sportstätte für den Münchner Südwesten

Haderns neue Halle

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Im Obergeschoss können Zuschauer von zwei Reihen aus beispielsweise die Puntkespiele der Handballer des TSV Großhadern beobachten.

Hadern – Der TSV Großhadern und das Lehrinstitut Derksen zeigen die Pläne für ihre neue Zweifachsporthalle – Hallo kennt die Details

Nach gut 20 Jahren Planung geht es nun endlich in Richtung Zielgerade: Der TSV Großhadern will zusammen mit dem „Kleinen privaten Lehrinstitut Derksen“ eine Zweifachsporthalle errichten (Hallo berichtete) und hat jetzt in der jüngsten Sitzung des Bezirksausschusses (BA) die Pläne vorgestellt.

Die Halle soll auf dem Gelände des TSV an der Heiglhofstraße 25 / Waldgartenstraße 20 gebaut werden. „Der Fußballplatz wird um 90 Grad in Nord-Süd-Richtung gedreht – östlich davon wird die Halle hingesetzt“, erklärte Peter Kastenmeier, Präsident des TSV. Die Sportstätte kann im Verhältnis 60 zu 40 unterteilt werden und so auch zeitgleich für den Schul- und Vereinsbetrieb geöffnet werden. Die Haupthalle ist 20 mal 40 Meter lang – Maße, die für die Punktespiele im Handballbereich angepasst sind. Unten finden zudem Umkleiden und Geräteräume Platz.

Im Obergeschoss sollen außerdem zwei zusätzliche Kursräume entstehen: „Diese können für zusätzliche Angebote wie Yoga oder Ballett genutzt werden. Dadurch können wir weitere Mitglieder generieren – was wichtig für den Unterhalt der Halle ist“, sagte Kastenmeier. Zudem wird es im ersten Stock eine zweireihige Zuschauertribühne sowie eine Teeküche geben. Unterkellert wird nur ein kleiner Teil, dort wird die Technik untergebracht.

Jan Derksen betonte, wie wichtig die neue Sportstätte für den Münchner Südwesten ist, der „am Ärmsten mit Sporthallen ausgestattet“ sei. Er wies auf eine Besonderheit der Turnhalle hin: die sogenannte Schnitzelgrube – ein Loch, gefüllt mit Schaustoffwürfeln, sodass man gefahrenlos an Reck und Co. üben kann. Zudem kommen auch Kletterer und Boulderer nicht zu kurz – für beide wird es eigene Bereiche geben.

Mit den Planungen ist das Architektenbüro Hirner & Riehl beauftragt, welches auf Holzbau spezialisiert ist – schließlich soll der Bau auch ins Gesamtensemble passen. „Wir gehen jetzt in die Feinplanung und stehen kurz vor dem Bauantrag“, sagte Kastenmeier. Die Fertigstellung ist für 2022 angedacht.

dbo

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