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Schildkröte vor Supermarkt entsorgt

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Die nur wenige Monate alte Griechische Landschildkröte saß in einer blauen Plastikwanne, die mit Einstreu und einem Nagerhäuschen ausgestattet war. Zudem hatte das Tier einen kuriosen ‚Mitbewohner‘: rosafarbenen Christbaumschmuck in Form einer Schildkröte mit Hut. © Reptilienauffangstation

Hadern – Ein Unbekannter hat seine Baby-Schildkröte vor einem Supermarkt in Hadern ausgesetzt. Mitarbeiter der Reptilienauffangstation haben das Tier vor dem Kältetod gerettet.

Die nur wenige Monate alte Griechische Landschildkröte saß in einer blauen Plastikwanne, die mit Einstreu und einem Nagerhäuschen ausgestattet war. Zudem hatte das Tier einen kuriosen ‚Mitbewohner‘: rosafarbenen Christbaumschmuck in Form einer Schildkröte mit Hut.

 „Hier war offensichtlich ein vollkommen verantwortungsloser und unkundiger Mensch am Werk“, kritisiert Stationsleiter Dr. Markus Baur den Unbekannten. „Nach dem Deutschen Tierschutzgesetz ist es nicht nur verboten und strafbar, ein Tier einfach auszusetzen. Die kleine Schildkröte hätte außerdem bei den derzeitigen Temperaturen binnen weniger Stunden erfrieren können. Sie hatte Glück, dass sie so schnell gefunden wurde.“

Die zuständige Veterinärbehörde ist über den Vorfall bereits informiert. Die Auffangstation wird den Tatbestand außerdem bei der Polizei anzeigen. Für den Fall, dass der Unbekannte ermittelt werden kann, droht ihm eine Geldstrafe von bis zu 25 000 Euro.

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