Von allem ein bisschen was

BA Hadern einigt sich auf Kompromiss zur Umgestaltung des Canisiusplatzes

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Hadern: Ein bisschen Grün, ein bisschen Parkplätze: So stellt sich der Bezirksausschuss Hadern den Canisiusplatz (Foto) nach seiner Umgestaltung vor.

Vor der vergangenen Sitzung hatte sich die Unterausschüsse Verkehr und Bau gemeinsam mit Vertretern der Stadt zu einem Ortstermin getroffen. Denn noch sind sich nicht alle einig darüber, wie der Platz künftig aussehen soll.

Nachdem die Verbindungsstraße zwischen Farnweg und Hartwaldstraße ursprünglich wegen einer Baustelle gesperrt war, ist dort bereits seit einigen Jahren kein Durchgangsverkehr mehr zugelassen. Geht es nach der benachbarten Canisius-Schule, bleibt die Fläche zwischen der Kirche St. Canisius und der Schule auch künftig von Autoverkehr frei. Das sei zum einen besser für die Kinder, zum anderen könnten dort auch Schulaktionen durchgeführt werden.

Viele Anwohner zeigten sich bei einer Bürgerbeteiligung jedoch gar nicht begeistert von den Plänen. Sie befürchten unter anderem, dass zu viele Parkplätze wegfallen und der Parkdruck steigen würden.

Die Viertelpolitiker haben sich jetzt auf einen Kompromiss geeinigt: „Die Stadt soll eine mittlere Version planen“, sagte Peter Winklmeier (CSU), Vorsitzender des Verkehrsausschusses. Sprich: Nicht zu viel Grün, aber auch nicht zu viel Pflaster. Außerdem soll es auf Nord- und Südseite des Platzes Kurzzeitparkplätze geben, besonders wegen des Hol- und Bringverkehrs der Schule. „Auch der Maibaum und der Christkindlmarkt müssen bei der Planung berücksichtigt werden“, forderte Winklmeier. Zudem müsse man mit der Pfarrei absprechen, ob der Lindengarten vor der Kirche mit in die Platzgestaltung einbezogen werden könne.

Ein Kompromissvorschlag, mit dem alle Bezirksausschussmitglieder einverstanden waren. Sie stimmten einstimmig zu, dass die Stadtverwaltung auf dieser Basis einen Entwurf für die Neugestaltung des Canisiusplatzes erstellen soll.
cla

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