„Wir rechnen danach mit circa fünf Jahren Bauzeit“

Größer, moderner, freundlicher: So soll das neue DGB-Haus werden

Die besten Tage des Gewerkschaftshauses sind gezählt.
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Die besten Tage des Gewerkschaftshauses sind gezählt.

Ludwigsvorstadt – 60 Jahre haben ihre Spuren hinterlassen: Das Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstraße 64 muss abgerissen werden – jetzt wird nach einem Interimsstandort gesucht

1956 wurde das Gewerkschaftshaus an der Schwanthalerstraße 64 gebaut, aber die sechs Jahrzehnte haben Spuren hinterlassen. So viele, dass das Gebäude mittlerweile marode ist und abgerissen werden soll.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Gewerkschaft IG Metall wollen jetzt an der gleichen Adresse gemeinsam ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude errichten: größer, moderner und freundlicher. Derzeit arbeiten rund 300 Angestellte in dem Bau – bis voraussichtlich Herbst 2019 müssen diese in ein Ausweichquartier umziehen. Die Suche nach einem Interimsstandort läuft noch.

Herbert Hartinger, Sprecher vom DGB Bayern, erklärt die nächsten Schritte: „Zunächst werden mit einer Machbarkeitsstudie die Rahmenbedingungen für einen Neubau geprüft. Anschließend wird ein Architektenwettbewerb beziehungsweise ein Gutachterverfahren durchgeführt. Der Gewinner wird dann die Genehmigungsplanung erstellen.“ Das soll voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen.

Mit dem Neubau sollen möglichst viele Strukturen der Gewerkschaft unter ein Dach geholt werden: Etwa 350 Mitarbeiter sollen es künftig sein. Auch die Bezirksleitung der IG Metall, die derzeit nicht im Münchner Gewerkschaftshaus sitzt, wird dort einziehen.

Ob im Herbst 2019 bereits mit dem Abriss begonnen werden kann, werde sich nach der Genehmigungslage richten, so Hartinger. „Wir rechnen danach mit circa fünf Jahren Bauzeit.“

dbo

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