Hadern

Lärm durch Autoposer auf der Fürstenrieder Straße - Ist ein Parkverbot die Lösung?

Anwohner klagen über Lärm auf der Fürstenrieder Straße.
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Anwohner klagen über Lärm auf der Fürstenrieder Straße.

Auf der Fürstenrieder Straße ist es nachts laut und Anwohner machen die Szene von Autofans dafür verantwortlich. Der BA stimmt zu, findet aber keine Lösung.

  • Auf dem nächtlichen Parkstreifen in der Fürstenrieder Straße kommt es zu Lärm durch Autofans.
  • Die ansässigen Allguth Tankstelle hatte in der Vergangenheit schon Probleme mit der Szene
  • CSU-Politiker Michael Rötzer aus Hadern will etwas gegen den Geräuschpegel unternehmen.

Nachts darf auf der äußeren Spur der Fürstenrieder Straße geparkt werden – doch diejenigen, die ihre Autos dort abstellen, sind vorwiegend keine Anwohner. „Der Streifen wird von einer immer größer werdenden Gruppe von Autofans genutzt, die unter anderem die dortige Tankstelle zu ihrem Hotspot gemacht haben“, sagt Michael Rötzer. Der Lokalpolitiker wird immer wieder von Anwohnern auf den Lärm angesprochen, er selbst wohnt um die Ecke und kann das Problem bestätigen. 

Ist ein Parkverbot die Lösung?

Lärm durch Autoposer - Politiker aus Hadern fordert Parkverbot auf der Fürstenrieder Straße

In der jüngsten BA-Sitzung hat der CSU-Politiker daher den Antrag gestellt, das absolute Halteverbot auf die Abend- und Nachtstunden auszuweiten. Im Gremium ist man sich einig, dass Hadern an besagter Stelle ein Problem mit Autoposern hat. Abgelehnt wurde Rötzers Antrag dennoch. „Dann parken sie halt woanders“, kommentierte Irmgard Hofmann (SPD). 

Viertel-Chefin Renate Unterberg (Grüne) bemerkte, dass sich die Geschwindigkeiten vermutlich erhöhen würden, wenn die Fürstenrieder nachts dreispurig befahrbar wäre. Denn nicht nur die Autoposer, auch Raser, seien dort ein Problem – wie Rötzer selbst in seinem Antrag schreibt. 

„Nach Aussagen der PI 41 ist die Bezeichnung Autofan-Szene zu hoch gegriffen“, sagt Polizei-Sprecher Bahadir Can. „Da wird eher von jungen Erwachsenen gesprochen, welche sich im Bereich der Tankstelle treffen. Dies würde auch die Ruhestörungen nach sich ziehen. Vereinzelt kann es hier zu Rennen kommen, da die Fürstenrieder Straße dafür geeignet wäre.“ 

Unterstützung für den Antrag von Rötzer von Allguth Tankstelle

Unterstützung für seinen Antrag dürfte Rötzer bei der Tankstelle selbst erfahren. Jürgen Götz, Leiter des Unternehmensbereichs Tankstelle, erklärt auf Hallo-Nachfrage, dass Allguth selbst vor Jahren beim KVR angeregt hatte, auf der Fürstenrieder ab 16 Uhr ein Parkverbot zu erlassen. Bei Allguth sei man sich der Situation bewusst und habe daher in der Vergangenheit die Parkplätze der Tankstelle gesperrt – wodurch nun eben der Parkstreifen zum Treffpunkt wurde. 

Erledigt hat sich für Rötzer der Einsatz für die lärmgeplagten Anwohner mit Ablehnung seines Antrags jedoch nicht, er werde „weiter versuchen, etwas dagegen zu unternehmen.“ 

dbo

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