Laim: Unbekannte rauben Doppelhaushälfte aus – Polizei sucht nach Zeugen

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Stadt soll handeln

Bürger um den Max-Seidel-Weg fordern Lärmschutzwand

Sendling-Westpark - 

Lärm, Dreck und Abgase – das treibt die Bürger in Sendling-Westpark immer noch um. Zwar fahren die meisten Autos seit zweieinhalb Jahren unterirdisch im Südwest-Tunnel durchs Viertel. Doch noch immer ist die Belastung enorm. Dasselbe am Luise-Kiesselbach-Platz, wo die Autos aus dem Heckenstallertunnel an die Oberfläche, kommen. Besonders belastend ist dies für Anwohner am Max-Seidl-Weg und der Mainburger Straße (oben rechts). In den Sitzungen des Bezirks­ausschusses erklärten die Bürger, dass sich die Situation seit dem Bau des Tunnels verschärft hat, weil die Straße nun eine Spur näher an den Häusern ist. Beim Ortstermin mit Mitgliedern des Bezirks­ausschusses (BA) und von der Stadt wurde zusammen mit den Anwohnern nach einer Lösung gesucht. Seither wurden etwa 200 Sträucher gepflanzt, die den Lärm schlucken sollen. Außerdem sollen die Rasenflächen entlang der Häuser gegen Schotterrasen getauscht werden – damit die Fußgänger mehr Platz haben. Nicht genug, findet BA-Chef Günter Keller (SPD).

Bei der jüngsten Sondersitzung zum Thema berichtete er, dass der BA noch immer auf die Lärmwerte des Baureferats warte, die noch aufgeschlüsselt werden müssen. Sebastian Uhl, Sprecher der Anwohner (vorne, Mitte), reichen schon die absoluten Zahlen – an denen man schon sehe, dass die reale Lärmbelastung deutlich über den rechnerischen Prognosen liegt. „Die schädlichen Umwelteinflüsse, die durch die wesentliche Veränderung der Straße entstanden sind, können nicht durch passive Maßnahmen kompensiert werden“, mahnt Uhl. „Wir brauchen eine Lärmschutzwand.“ Des Weiteren fordern die Bürger eine Verbesserung der Sicherheit im verkehrsberuhigten Bereich. Vor einigen Monaten wurden auf einem Abschnitt des Max-Seidl-Wegs die Gehsteige zurückgebaut, seitdem ist dort nur noch Schrittgeschwindigkeit erlaubt. Doch daran hält sich offenbar kein Autofahrer, wie die Anwohner beobachteten.

In der Sondersitzung wurde vor- geschlagen, die Mainburger Straße als Sackgasse auszuweisen, um den Durchgangsverkehr zu stoppen, dies soll noch mit direkten Anwohnern abgesprochen werden. Günter Keller erklärte, der BA stehe voll hinter den Anwohnern und warte nun auf Rückmeldung der Verwaltung. Diese teilt auf Hallo-Anfrage mit, dass sie den Antrag auf eine Lärmschutzwand bis Ende Februar prüft. Außerdem prüfen die Referate derzeit, ob der Max-Seidl-Weg als Anlieger- oder Einbahnstraße ausgewiesen werden kann. Daniela Borsutzky/ hki

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